{"id":706,"date":"2019-02-26T14:22:53","date_gmt":"2019-02-26T13:22:53","guid":{"rendered":"http:\/\/www.juhonisch.de\/?p=706"},"modified":"2019-02-27T08:20:47","modified_gmt":"2019-02-27T07:20:47","slug":"warum-ich-es-jetzt-selbst-versuche","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.juhonisch.de\/?p=706","title":{"rendered":"Warum ich es jetzt selbst versuche"},"content":{"rendered":"<p>Es wissen vielleicht nicht alle, aber meine ersten vier B\u00fccher (Das Obsidianherz, Salztr\u00e4ume, Jenseits des Karussells und Schwingen aus Stein) habe ich zuerst auf Englisch geschrieben und dann ins Deutsche \u00fcbersetzt. Nat\u00fcrlich h\u00e4tte ich gerne gehabt, dass sie in Englisch erscheinen, aber die Geschichte dazu ist eine langwierige Leidensgeschichte.<\/p>\n<p>Die erste Zeit versuchte ich es selbst, den englischsprachigen Markt anzugehen. Ich schrieb Verlage an, lie\u00df mich von befreundeten Autorinnen \u201eempfehlen\u201c, bem\u00fchte mich um einen Agenten in den USA und auch in England. Ich kann nicht sagen, dass es Absagen regnete, denn die meisten reagierten \u00fcberhaupt nicht.<\/p>\n<p>Dann erschienen die B\u00fccher in Deutsch \u2013 damals bei Verlag Feder &amp; Schwert. Von den vier B\u00fcchern erhielten zwei einen Preis. Der Verlag versuchte nun, die B\u00fccher auf dem Engelchen Markt unterzubringen. Vielleicht waren die Antworten ja h\u00f6flicher, denn Verlage untereinander m\u00f6gen ja besser miteinander umgehen als Verlage das mit Autoren tun \u2013 das Resultat blieb das gleiche.<br \/>\nNun \u00fcberlegte sich F&amp;S, die B\u00fccher selbst auf den englischsprachigen Markt zu bringen. Das war eine wunderbare Idee. Das h\u00e4tte ich sie wirklich machen lassen sollen. Aber da sprang dann mein damaliger Agent dazwischen, der annahm, er h\u00e4tte weit bessere M\u00f6glichkeiten, die Manuskripte zu vermarkten.<\/p>\n<p>Was soll ich sagen? Sie haben sich verdammt get\u00e4uscht. Die Option F&amp;S bestand dann nicht mehr, und die andere Option \u00fcber eine englische Micro-Press scheiterte an den Kommunikationsschwierigkeiten zwischen Verlegerin und Agentur.<\/p>\n<p>Also wieder nix.<\/p>\n<p>Nun sitzen diese englischen Manuskripte schon seit \u00fcber 10 Jahre auf meinem Rechner und sind traurig. Und deshalb mache ich das jetzt selbst. Das englische Manuskript von &#8222;Obsidian Hearts&#8220; ist beim Editor und wird sprachlich \u00fcberpr\u00fcft. Jetzt muss ich mich entscheiden, ob ich dessen Dienstleistungen auch f\u00fcr die Ver\u00f6ffentlichung an sich in Anspruch nehme, oder ob ich mich selbst durchbei\u00dfe durch dieses Selfpublishing, das ich nie machen wollte.<\/p>\n<p>Dieses erste englische Projekt (Obsidian Hearts) werde ich von Gespartem finanzieren, in der vagen Hoffnung, dass die Investition sich rechnet. F\u00fcr einen zweiten (auch dritten oder vierten) Band w\u00fcrde ich dann vielleicht Patreon bem\u00fchen. Aber bis dahin habe ich noch viel Zeit, mich zu entscheiden.<\/p>\n<p>Wenn es soweit ist, w\u00fcrde ich mir w\u00fcnschen, dass alle meine Leser und Leserinnen ihre englischsprachigen Kontakte bem\u00fchen und f\u00fcr mich die Werbetrommel r\u00fchren. Niemand kennt mich in den englischsprachigen L\u00e4ndern. Ich fange von vorne an.<\/p>\n<p>Es ist frustrierend.<br \/>\nAber auch spannend.<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Es wissen vielleicht nicht alle, aber meine ersten vier B\u00fccher (Das Obsidianherz, Salztr\u00e4ume, Jenseits des Karussells und Schwingen aus Stein) habe ich zuerst auf Englisch geschrieben und dann ins Deutsche \u00fcbersetzt. Nat\u00fcrlich h\u00e4tte ich gerne gehabt, dass sie in Englisch erscheinen, aber die Geschichte dazu ist eine langwierige Leidensgeschichte. Die erste Zeit versuchte ich es selbst, den englischsprachigen Markt anzugehen. Ich schrieb Verlage an, lie\u00df mich von befreundeten Autorinnen \u201eempfehlen\u201c, bem\u00fchte mich um einen Agenten in den USA und auch in England. Ich kann nicht sagen, dass es Absagen regnete, denn die meisten reagierten \u00fcberhaupt nicht. Dann erschienen die B\u00fccher in Deutsch \u2013 damals bei Verlag Feder &amp; Schwert. Von den vier B\u00fcchern erhielten zwei einen Preis. 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Und deshalb mache ich das jetzt selbst. Das englische Manuskript von &#8222;Obsidian Hearts&#8220; ist beim Editor und wird sprachlich \u00fcberpr\u00fcft. Jetzt muss ich mich entscheiden, ob ich dessen Dienstleistungen auch f\u00fcr die Ver\u00f6ffentlichung an sich in Anspruch nehme, oder ob ich mich selbst durchbei\u00dfe durch dieses Selfpublishing, das ich nie machen wollte. Dieses erste englische Projekt (Obsidian Hearts) werde ich von Gespartem finanzieren, in der vagen Hoffnung, dass die Investition sich rechnet. F\u00fcr einen zweiten (auch dritten oder vierten) Band w\u00fcrde ich dann vielleicht Patreon bem\u00fchen. Aber bis dahin habe ich noch viel Zeit, mich zu entscheiden. Wenn es soweit ist, w\u00fcrde ich mir w\u00fcnschen, dass alle meine Leser und Leserinnen ihre englischsprachigen Kontakte bem\u00fchen und f\u00fcr mich die Werbetrommel r\u00fchren. Niemand kennt mich in den englischsprachigen L\u00e4ndern. Ich fange von vorne an. Es ist frustrierend. 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