{"id":1476,"date":"2022-11-23T11:15:48","date_gmt":"2022-11-23T10:15:48","guid":{"rendered":"https:\/\/testseite.juhonisch.de\/?p=1476"},"modified":"2022-12-03T19:22:20","modified_gmt":"2022-12-03T18:22:20","slug":"gastblog-von-jacey-bedford-fantasy-geklautes-aus-der-geschichte","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.juhonisch.de\/?p=1476","title":{"rendered":"Gastblog von Jacey Bedford:  Fantasy \u2013 Geklautes aus der Geschichte"},"content":{"rendered":"<p>In der Schule war ich nie besonders gut in Geschichte. Vielleicht lag es an der trockenen Art und Weise, wie das Fach vermittelt wurde, oder vielleicht war ich einfach noch nicht bereit daf\u00fcr. Wir haben Geschichte nie als Ganzes betrachtet, besch\u00e4ftigten uns immer nur mit bestimmten Epochen, ohne die Zeit davor oder danach je zu beleuchten. Die Schulgeschichte war also eine Reihe von Einzelbildern, kein kontinuierlicher Ablauf. Ludwig XI. von Frankreich, gefolgt von der industriellen Revolution \u2013 das ist schon ein gro\u00dfer Sprung.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.juhonisch.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/12\/jacey-autorenbild.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-medium wp-image-1478\" src=\"https:\/\/www.juhonisch.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/12\/jacey-autorenbild-225x300.jpg\" alt=\"\" width=\"225\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/www.juhonisch.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/12\/jacey-autorenbild-225x300.jpg 225w, https:\/\/www.juhonisch.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/12\/jacey-autorenbild.jpg 250w\" sizes=\"auto, (max-width: 225px) 100vw, 225px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Mein Interesse an Geschichte kam erst lange nach der Schule. Es begann mit Regionalgeschichte: Das Dorf, in dem ich wohne, ist nicht wirklich alt. Es gibt einen Bauernhof mit einem T\u00fcrsturz aus dem Jahr 1642, aber die meisten H\u00e4user und die Wollm\u00fchle, die f\u00fcr Arbeit sorgte, stammen aus der Zeit um 1800. Die Anlage verf\u00fcgte \u00fcber ein Wasserrad, das aus einem M\u00fchlenteich gespeist wurde, der wiederum von einem flussaufw\u00e4rts gelegenen Teich aufgef\u00fcllt wurde: die erste industrielle Nutzung von Wasser am Fluss Dearne. Das Wasser flie\u00dft dann das Tal hinunter zu einer zweiten Wollm\u00fchle im n\u00e4chsten Dorf, die denselben Eigent\u00fcmern geh\u00f6rt. Und pl\u00f6tzlich machte die industrielle Revolution mehr Sinn. Heute mag ich Geschichte.<\/p>\n<p>Ich habe schon als Teenager mit dem Schreiben begonnen. Zum Gl\u00fcck wurde mein erstes Buch (alle sechs Kapitel) nie ver\u00f6ffentlicht. Es handelte sich um eine Dystopie f\u00fcr Teenager, deren Held*innen kaum mehr waren als die Versionen meiner Lieblingspopstars.<\/p>\n<p>Ich habe mir nie bewusst ausgesucht, Science Fiction und Fantasy zu schreiben. Es war eher umgekehrt: das Genre hat mich gew\u00e4hlt. Es war das, was ich gern las, und so war es ganz nat\u00fcrlich, es auch zu schreiben. Es gibt nur wenige Autoren, die mit ihrem ersten Buch einen gro\u00dfen Bestseller landen. Mein erstes ver\u00f6ffentlichtes Buch (<a href=\"https:\/\/www.amazon.de\/-\/en\/Jacey-Bedford\/dp\/0756410169 , eine Space Opera\">Empire of Dust <\/a>, eine Space Opera) kam 2014 heraus, aber ich habe es bereits 1998 geschrieben, so dass mein \u201epl\u00f6tzlicher Erfolg\u201c sechzehn Jahre dauerte. Inzwischen habe ich sieben B\u00fccher ver\u00f6ffentlicht, alle bei DAW in den USA, obwohl ich eine britische Autorin bin. Es sind aus zwei Trilogien (eine davon ist Science-Fiction, die andere historische Fantasy), und das j\u00fcngste Buch ist eine weitere historische Fantasy &#8211; diesmal ein Einzelroman mit dem Titel \u201e<a href=\"https:\/\/www.amazon.de\/-\/en\/Jacey-Bedford-ebook\/dp\/B092LKJZX6\/\">The Amber Crown<\/a>\u201c.<\/p>\n<p>Ich klaue gerne aus der Geschichte, obwohl ich wenig Skrupel habe, Dinge auch zu ver\u00e4ndern, um sie meiner Handlung anzupassen. Meine Rowankind-Trilogie (<a href=\"https:\/\/www.amazon.de\/-\/en\/Jacey-Bedford\/dp\/0756410150\/\">Winterwood<\/a> , <a href=\"https:\/\/www.amazon.de\/-\/en\/Jacey-Bedford\/dp\/0756411912\/\">Silverwolf<\/a> und <a href=\"https:\/\/www.amazon.de\/-\/en\/Jacey-Bedford\/dp\/0756414989\/\">Rowankind<\/a> ) spielt in Gro\u00dfbritannien in den Jahren 1800 &#8211; 1802 und folgt der Geschichte mit ein paar \u00c4nderungen. Gro\u00dfbritannien befindet sich im Krieg mit Frankreich. Napoleon w\u00fctet in Europa. K\u00f6nig Georg III. wird immer verr\u00fcckter (obwohl ich einen magischen Grund daf\u00fcr habe). Es gibt ein Dienervolk, die Rowankind, die einst Helfer der Feen waren. Aus irgendeinem Grund, an den sich niemand zu erinnern scheint, wurden sie in die Welt der Menschen gerufen und sitzen dort jetzt fest. Das Aus\u00fcben von Magie ist streng geregelt, und jede praktizierende Hexe, die nicht registriert ist, wird kurzerhand hingerichtet.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.juhonisch.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/12\/crossways.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-1480 alignright\" src=\"https:\/\/www.juhonisch.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/12\/crossways-279x300.jpg\" alt=\"\" width=\"279\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/www.juhonisch.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/12\/crossways-279x300.jpg 279w, https:\/\/www.juhonisch.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/12\/crossways.jpg 500w\" sizes=\"auto, (max-width: 279px) 100vw, 279px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Das ist nur der Hintergrund. Die Geschichte selbst handelt von Ross (Rossalinde) Tremayne, einer nicht registrierten Hexe, die mit Hilfe einer Gruppe nicht wirklich ehrbarer Piraten und dem eifers\u00fcchtigen Geist ihres verblichenen Ehemanns ihr eigenes Freibeuterschiff kapert. Ein Besuch bei ihrer entfremdeten Mutter auf dem Sterbebett bringt ihr einen Halbbruder, von dem sie bis dahin nichts wusste, und eine Aufgabe, die sie nicht will. Die Geschichte setzt sich in allen drei B\u00fcchern fort, aber Winterwood kann auch als eigenst\u00e4ndiges Buch gelesen werden.<\/p>\n<p>Ich werde oft gefragt, ob es schwierig ist, zwischen den Genres Science Fiction und Fantasy zu wechseln. Ich finde das nicht schwer. Meine B\u00fccher sind charakterorientiert. Ich schreibe \u00fcber Menschen, und dabei spielt es keine Rolle, ob sie sich auf einem Zweimastschoner mitten auf dem Atlantik oder auf einem Raumschiff am Rande der Galaxis befinden. Ich mag es, Abenteuer und Geheimnisse mit ein wenig Romantik und Charakteren zu mischen, die (so hoffe ich) in den K\u00f6pfen meiner Leser real werden.<br \/>\nMein neuestes Buch, <a href=\"https:\/\/www.amazon.de\/-\/en\/Jacey-Bedford-ebook\/dp\/B092LKJZX6\/\">The Amber Crown<\/a> , ist ebenfalls an die wirkliche Geschichte angelehnt, obwohl ich mir viele Freiheiten erlaubt habe. Es spielt nicht in Gro\u00dfbritannien, sondern in einem fiktiven baltischen Land namens Zavonia, das eine Analogie zu Lettland\/Litauen darstellt und dessen Kleidung stark polnisch beeinflusst ist. Da gibt es zum Beispiel die polnischen Fl\u00fcgel-Reiter, Husaren, die mit riesigen Eisen-Fl\u00fcgeln auf dem R\u00fccken in die Schlacht zogen und fast 200 Jahre lang die herausragende Kavallerie Europas waren. Meine Autorengruppe fand das schwer zu glauben und dachte, ich h\u00e4tte es erfunden, aber es <a href=\"https:\/\/en.wikipedia.org\/wiki\/Polish_hussars\">gab sie wirklich<\/a>.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.juhonisch.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/12\/ambercrown.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-medium wp-image-1479\" src=\"https:\/\/www.juhonisch.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/12\/ambercrown-200x300.jpg\" alt=\"\" width=\"200\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/www.juhonisch.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/12\/ambercrown-200x300.jpg 200w, https:\/\/www.juhonisch.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/12\/ambercrown.jpg 333w\" sizes=\"auto, (max-width: 200px) 100vw, 200px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Auch in &#8222;The Amber Crown &#8220; geht es in erster Linie um die handelnden Personen, und es wird aus drei Perspektiven erz\u00e4hlt. Valdas ist der Hauptmann der k\u00f6niglichen Leibgarde, der in gro\u00dfe Schwierigkeiten ger\u00e4t, als der K\u00f6nig ermordet wird. (Kein Spoiler: Es passiert gleich auf der ersten Seite.) Er wird des Mordes beschuldigt und flieht, entschlossen, den wahren M\u00f6rder zu finden. Mirza ist die Hexenheilerin einer Gruppe von reisenden Fl\u00fcchtlingen, die vom Geist des toten K\u00f6nigs den Auftrag erh\u00e4lt, Valdas zu helfen. Lind ist der clevere M\u00f6rder, der es langsam bereut, den Auftrag angenommen zu haben, zumal die Person, die ihn angeheuert hat, ein Magier zu sein scheint. Die drei beginnen getrennt voneinander und schlie\u00dfen sich zusammen, um sich einem Gegner zu stellen, der Blutmagie beherrscht.<\/p>\n<p>Ich bin ein visueller Autor. Meine B\u00fccher spielen sich in meinem Kopf ab wie ein ausufernder, farbiger Film (obwohl ich meine Figuren nicht nach bekannten Schauspielern besetze). Auf Pinterest sammele ich Bilder, von denen ich mich inspirieren lasse. Wenn <a href=\"https:\/\/www.pinterest.co.uk\/birdsedge\">Sie sich hier umsehen<\/a>: gibt es Darstellungen zur Epoche K\u00f6nig Georgs III., die mir geholfen haben, die Welt von Winterwood zu visualisieren, und solche, die sich mit der baltischen Geschichte, allgemeinen Recherchen, Kost\u00fcmen und sogar eine \u00fcber die polnischen Fl\u00fcgel-Reiter befassen.<\/p>\n<p>Auf <a href=\"http:\/\/www.jaceybedford.co.uk\/\">meiner Website<\/a> findet ihr weitere Informationen zum Buch und zu meinen Kurzgeschichten, einen Link zu meinem Blog und eine Kontaktseite, auf der ihr euch in meine Mailingliste eintragen k\u00f6nnt. Keine Sorge, ich werde euch nicht mit Spam bombardieren. Ich freue mich aber immer, von Lesern, Autorenkolleg*innen und Rezensenten zu h\u00f6ren.<\/p>\n<p>Ich m\u00f6chte Ju daf\u00fcr danken, dass sie mich eingeladen hat, f\u00fcr diesen sch\u00f6nen Blog zu schreiben.<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In der Schule war ich nie besonders gut in Geschichte. Vielleicht lag es an der trockenen Art und Weise, wie das Fach vermittelt wurde, oder vielleicht war ich einfach noch nicht bereit daf\u00fcr. Wir haben Geschichte nie als Ganzes betrachtet, besch\u00e4ftigten uns immer nur mit bestimmten Epochen, ohne die Zeit davor oder danach je zu beleuchten. Die Schulgeschichte war also eine Reihe von Einzelbildern, kein kontinuierlicher Ablauf. Ludwig XI. von Frankreich, gefolgt von der industriellen Revolution \u2013 das ist schon ein gro\u00dfer Sprung. Mein Interesse an Geschichte kam erst lange nach der Schule. Es begann mit Regionalgeschichte: Das Dorf, in dem ich wohne, ist nicht wirklich alt. Es gibt einen Bauernhof mit einem T\u00fcrsturz aus dem Jahr 1642, aber die meisten H\u00e4user und die Wollm\u00fchle, die f\u00fcr Arbeit sorgte, stammen aus der Zeit um 1800. Die Anlage verf\u00fcgte \u00fcber ein Wasserrad, das aus einem M\u00fchlenteich gespeist wurde, der wiederum von einem flussaufw\u00e4rts gelegenen Teich aufgef\u00fcllt wurde: die erste industrielle Nutzung von Wasser am Fluss Dearne. Das Wasser flie\u00dft dann das Tal hinunter zu einer zweiten Wollm\u00fchle im n\u00e4chsten Dorf, die denselben Eigent\u00fcmern geh\u00f6rt. Und pl\u00f6tzlich machte die industrielle Revolution mehr Sinn. Heute mag ich Geschichte. Ich habe schon als Teenager mit dem Schreiben begonnen. Zum Gl\u00fcck wurde mein erstes Buch (alle sechs Kapitel) nie ver\u00f6ffentlicht. Es handelte sich um eine Dystopie f\u00fcr Teenager, deren Held*innen kaum mehr waren als die Versionen meiner Lieblingspopstars. Ich habe mir nie bewusst ausgesucht, Science Fiction und Fantasy zu schreiben. Es war eher umgekehrt: das Genre hat mich gew\u00e4hlt. Es war das, was ich gern las, und so war es ganz nat\u00fcrlich, es auch zu schreiben. Es gibt nur wenige Autoren, die mit ihrem ersten Buch einen gro\u00dfen Bestseller landen. Mein erstes ver\u00f6ffentlichtes Buch (Empire of Dust , eine Space Opera) kam 2014 heraus, aber ich habe es bereits 1998 geschrieben, so dass mein \u201epl\u00f6tzlicher Erfolg\u201c sechzehn Jahre dauerte. Inzwischen habe ich sieben B\u00fccher ver\u00f6ffentlicht, alle bei DAW in den USA, obwohl ich eine britische Autorin bin. Es sind aus zwei Trilogien (eine davon ist Science-Fiction, die andere historische Fantasy), und das j\u00fcngste Buch ist eine weitere historische Fantasy &#8211; diesmal ein Einzelroman mit dem Titel \u201eThe Amber Crown\u201c. Ich klaue gerne aus der Geschichte, obwohl ich wenig Skrupel habe, Dinge auch zu ver\u00e4ndern, um sie meiner Handlung anzupassen. Meine Rowankind-Trilogie (Winterwood , Silverwolf und Rowankind ) spielt in Gro\u00dfbritannien in den Jahren 1800 &#8211; 1802 und folgt der Geschichte mit ein paar \u00c4nderungen. Gro\u00dfbritannien befindet sich im Krieg mit Frankreich. Napoleon w\u00fctet in Europa. K\u00f6nig Georg III. wird immer verr\u00fcckter (obwohl ich einen magischen Grund daf\u00fcr habe). Es gibt ein Dienervolk, die Rowankind, die einst Helfer der Feen waren. Aus irgendeinem Grund, an den sich niemand zu erinnern scheint, wurden sie in die Welt der Menschen gerufen und sitzen dort jetzt fest. Das Aus\u00fcben von Magie ist streng geregelt, und jede praktizierende Hexe, die nicht registriert ist, wird kurzerhand hingerichtet. Das ist nur der Hintergrund. Die Geschichte selbst handelt von Ross (Rossalinde) Tremayne, einer nicht registrierten Hexe, die mit Hilfe einer Gruppe nicht wirklich ehrbarer Piraten und dem eifers\u00fcchtigen Geist ihres verblichenen Ehemanns ihr eigenes Freibeuterschiff kapert. Ein Besuch bei ihrer entfremdeten Mutter auf dem Sterbebett bringt ihr einen Halbbruder, von dem sie bis dahin nichts wusste, und eine Aufgabe, die sie nicht will. Die Geschichte setzt sich in allen drei B\u00fcchern fort, aber Winterwood kann auch als eigenst\u00e4ndiges Buch gelesen werden. Ich werde oft gefragt, ob es schwierig ist, zwischen den Genres Science Fiction und Fantasy zu wechseln. Ich finde das nicht schwer. Meine B\u00fccher sind charakterorientiert. Ich schreibe \u00fcber Menschen, und dabei spielt es keine Rolle, ob sie sich auf einem Zweimastschoner mitten auf dem Atlantik oder auf einem Raumschiff am Rande der Galaxis befinden. Ich mag es, Abenteuer und Geheimnisse mit ein wenig Romantik und Charakteren zu mischen, die (so hoffe ich) in den K\u00f6pfen meiner Leser real werden. Mein neuestes Buch, The Amber Crown , ist ebenfalls an die wirkliche Geschichte angelehnt, obwohl ich mir viele Freiheiten erlaubt habe. Es spielt nicht in Gro\u00dfbritannien, sondern in einem fiktiven baltischen Land namens Zavonia, das eine Analogie zu Lettland\/Litauen darstellt und dessen Kleidung stark polnisch beeinflusst ist. Da gibt es zum Beispiel die polnischen Fl\u00fcgel-Reiter, Husaren, die mit riesigen Eisen-Fl\u00fcgeln auf dem R\u00fccken in die Schlacht zogen und fast 200 Jahre lang die herausragende Kavallerie Europas waren. Meine Autorengruppe fand das schwer zu glauben und dachte, ich h\u00e4tte es erfunden, aber es gab sie wirklich. Auch in &#8222;The Amber Crown &#8220; geht es in erster Linie um die handelnden Personen, und es wird aus drei Perspektiven erz\u00e4hlt. Valdas ist der Hauptmann der k\u00f6niglichen Leibgarde, der in gro\u00dfe Schwierigkeiten ger\u00e4t, als der K\u00f6nig ermordet wird. (Kein Spoiler: Es passiert gleich auf der ersten Seite.) Er wird des Mordes beschuldigt und flieht, entschlossen, den wahren M\u00f6rder zu finden. Mirza ist die Hexenheilerin einer Gruppe von reisenden Fl\u00fcchtlingen, die vom Geist des toten K\u00f6nigs den Auftrag erh\u00e4lt, Valdas zu helfen. Lind ist der clevere M\u00f6rder, der es langsam bereut, den Auftrag angenommen zu haben, zumal die Person, die ihn angeheuert hat, ein Magier zu sein scheint. Die drei beginnen getrennt voneinander und schlie\u00dfen sich zusammen, um sich einem Gegner zu stellen, der Blutmagie beherrscht. Ich bin ein visueller Autor. Meine B\u00fccher spielen sich in meinem Kopf ab wie ein ausufernder, farbiger Film (obwohl ich meine Figuren nicht nach bekannten Schauspielern besetze). Auf Pinterest sammele ich Bilder, von denen ich mich inspirieren lasse. Wenn Sie sich hier umsehen: gibt es Darstellungen zur Epoche K\u00f6nig Georgs III., die mir geholfen haben, die Welt von Winterwood zu visualisieren, und solche, die sich mit der baltischen Geschichte, allgemeinen Recherchen, Kost\u00fcmen und sogar eine \u00fcber die polnischen Fl\u00fcgel-Reiter befassen. Auf meiner Website findet ihr weitere Informationen zum Buch und zu meinen Kurzgeschichten, einen Link zu meinem Blog und eine Kontaktseite, auf der ihr euch in meine Mailingliste eintragen k\u00f6nnt. Keine Sorge, ich werde euch nicht mit Spam bombardieren. Ich freue mich aber immer, von Lesern, Autorenkolleg*innen und Rezensenten zu h\u00f6ren. 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