{"id":115,"date":"2015-06-21T19:33:05","date_gmt":"2015-06-21T17:33:05","guid":{"rendered":"http:\/\/www.juhonisch.de\/wordpress\/?p=115"},"modified":"2015-08-10T13:35:41","modified_gmt":"2015-08-10T11:35:41","slug":"podcast-interview","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.juhonisch.de\/?p=115","title":{"rendered":"Podcast Interview"},"content":{"rendered":"<p>Vor circa einer Woche war<a href=\"http:\/\/www.faz.net\/redaktion\/andrea-diener-13598557.html\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow\"> Andrea Diener<\/a> da. Wenn man mein Alter erreicht hat, dann kann man manchmal diesen schrecklichen Satz sagen: &#8222;Die\/den kannte ich schon, da ging sie\/er noch in die Schule&#8220;. Bei Andrea ist das so. Ich lernte Andrea kurz vor ihrem Abitur kennen. Wir waren damals beide \u00fcber unsere irische Lieblingskneipe in der irischen Kultur- und Musikszene unterwegs, wobei ich musizierte und sie tanzte.<br \/>\n<img decoding=\"async\" title=\"\" src=\"http:\/\/ic.pics.livejournal.com\/juhonisch\/32323040\/18349\/18349_300.jpg\" alt=\"\" \/> <img decoding=\"async\" title=\"\" src=\"http:\/\/ic.pics.livejournal.com\/juhonisch\/32323040\/18159\/18159_300.jpg\" alt=\"\" \/><\/p>\n<p>Das ist lange her. Inzwischen ist sie Journalistin bei der FAZ, schreibt tolle Reiseberichte und unterh\u00e4lt einen <a href=\"http:\/\/tsundoku-podcast.de\/tsu006-rassistische-einhoerner-ohne-glitzer\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow\">regelm\u00e4\u00dfigen Podcast, in dem sie die unterschiedlichsten Leute interviewt<\/a>. So auch mich.<\/p>\n<p>Es war ein netter Abend, den wir auf meinem Sofa verbrachten, besch\u00e4ftigt mit Fragen und Antworten, wobei ihre Fragen souver\u00e4n waren, w\u00e4hrend ich meine Antworten \u00fcber eine gewisse Grundnervosit\u00e4t schob. Die meisten Interviews, die ich bislang gegeben habe, waren Online-Interviews. Da schicken einem die Interviewer eine Liste Fragen, und man schickt eine Liste Antworten zur\u00fcck. Der Charme dabei ist: Man hat dazwischen viel Zeit, dar\u00fcber nachzudenken, was man denn auf welche m\u00f6glichst kluge Weise sagen will.<\/p>\n<p>Wenn einem einer ein Mikrophon in die Hand gibt, ist das ganz anders. Wie ein Symbol allzu pl\u00f6tzlicher Realit\u00e4t h\u00e4lt man sich an dem Ding fest und hofft, dass man jetzt bitte keinen Unsinn redet. Und nicht allzu oft &#8222;\u00e4hhh&#8220; sagt. Und ein bisschen sp\u00e4ter fragt man sich, ob man sich verst\u00e4ndlich ausgedr\u00fcckt hat und ob das breite Grinsen mit zu h\u00f6ren war oder jetzt alle Leute meinen, man h\u00e4tte behauptet, historische Phantastik erfunden zu haben. (Anmerkung: Habe ich nicht. Gab&#8217;s schon vor mir.)<\/p>\n<p>Nach dem Interview haben wir den Abend mit einem Ratsch und einem meiner Lieblingswhiskys abgerundet: <a href=\"http:\/\/www.malts.com\/taliskerwhisky\/index.html\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow\">Talisker <\/a>&#8211; der sogar mal in einer meiner ersten Kurzgeschichten vor vielen, vielen Jahren eine Rolle spielte.<\/p>\n<p>Und jetzt kann man sich den Podcast anh\u00f6ren, <a href=\"http:\/\/tsundoku-podcast.de\/tsu006-rassistische-einhoerner-ohne-glitzer\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow\">und zwar hier<\/a>.<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Vor circa einer Woche war Andrea Diener da. 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