{"id":277,"date":"2016-02-29T12:06:16","date_gmt":"2016-02-29T11:06:16","guid":{"rendered":"http:\/\/www.juhonisch.de\/wordpress\/?page_id=277"},"modified":"2016-02-29T12:59:43","modified_gmt":"2016-02-29T11:59:43","slug":"rezensionen-und-meinungen","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.juhonisch.de\/?page_id=277","title":{"rendered":"Rezensionen und Meinungen"},"content":{"rendered":"<p><em>Die Rezensionen sind zum Teil gek\u00fcrzt.<\/em><\/p>\n<div><a id=\"malicorn\" name=\"malicorn\"><\/a><br \/>\n<img decoding=\"async\" style=\"float: left; margin-top: 2px; margin-right: 5px; margin-bottom: 2px;\" src=\"https:\/\/www.juhonisch.de\/img\/malicorn_gross.jpg\" alt=\"\" width=\"180\" \/><\/div>\n<h3>Die Quellen der Malicorn<\/h3>\n<p><a href=\"http:\/\/phantanews.de\/wp\/aartikel\/die-quellen-der-malicorn-ju-honisch\/\"><br \/>\nRezension von Stefan Holzhauer \/ PhantaNews<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<hr \/>\n<div><a id=\"obsidian\" name=\"obsidian\"><\/a><br \/>\n<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" style=\"float: left; margin-top: 2px; margin-right: 5px; margin-bottom: 2px;\" src=\"https:\/\/www.juhonisch.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2016\/01\/obsidian-191x300.jpg\" alt=\"Das Obsidianherz\" width=\"180\" height=\"282\" \/><\/div>\n<h3>Das Obsidianherz<\/h3>\n<p><b><a href=\"http:\/\/buecherwurm.info\">http:\/\/buecherwurm.info<\/a><\/b>, 23.03.2009<\/p>\n<p>&#8230;Was Ju Honisch mit &#8222;Das Obsidianherz&#8220; abgeliefert hat, ist vor allem ein historisch angehauchter Spannungsroman voller Witz und Fantasie.<br \/>\n&#8230; Dabei versteht Ju Honisch es auf wunderbare Art, die Steifheit der Zeit und die \u00dcberbetonung der Etikette mit einem h\u00f6chst unterhaltsamen, ironischen Unterton zu verzieren. So hat der Leser viel zu schmunzeln, und das vor allem dann, wenn Ju Honisch ihn an den Gedanken der Figuren teilhaben l\u00e4sst und die gleiche Szene aus unterschiedlichen Blickwinkel abspult. So entwickelt der Roman eine herrlich lockere und unterhaltsame Art, bei der die Autorin mit so mancher verschmitzten Formulierung immer wieder den Nagel auf den Kopf trifft. &#8222;Das Obsidianherz&#8220; ist in dieser Hinsicht eben weit weniger historischer Liebesroman als vielmehr ein phantastikdurchtr\u00e4nkter historischer Unterhaltungsroman.<br \/>\n&#8230; Dass dabei dennoch nicht die Spannung zu kurz kommt, ist dem Geschick zu verdanken, mit dem die Autorin Phantastik, Spannungs- und Unterhaltungsroman miteinander verkn\u00fcpft &#8211; und dabei kommt dann auch die Liebe nicht zu kurz. Ju Honisch vermischt all diese Zutaten zu einem stimmigen Ganzen, das sich trotz seiner 800 Seiten Umfang flott und locker runterliest &#8211; nicht zuletzt auch wegen des kontinuierlich aufw\u00e4rts strebenden Spannungsbogens.<\/p>\n<p>Alles in allem ist &#8222;Das Obsidianherz&#8220; ein Roman, der sich als h\u00f6chst angenehme Lekt\u00fcre entpuppt. Ein unterhaltsamer Lesespa\u00df, der nicht mit Spannung geizt und dessen fantastische Komponente \u00fcberzeugend in den Plot eingewoben ist. Ju Honisch hat einen h\u00f6chst lesenswerten Genremix abgeliefert, der von vorne bis hinten Lob verdient. Freunden fantastisch angehauchter Romane sei &#8222;Das Obsidianherz&#8220; w\u00e4rmstens empfohlen.<\/p>\n<p>von Meike Schulte-Meyer<\/p>\n<p align=\"center\"><b>~~~<\/b><\/p>\n<p><b>Bibliotheka Phantastika, Molosovsky (Alex M\u00fcller)<\/b> mit Genehmigung des Rezensoren gek\u00fcrzt:<\/p>\n<p>&#8230;Ju Honisch.<br \/>\nJu ist einigen vielleicht bereits als umtriebige Filkerin bekannt &#8230;Zudem ist sie seit einigen Jahren eine (deutsch-englische) Blog-Pionierin und hat letztes Jahr ihr erstes Buch, die Antholgie \u00bbBisse\u00ab beim Hexentorverlag ver\u00f6ffentlicht. (&#8230;) 2006 hat sie bereits aus \u00bbBisse\u00ab auf dem Buchmessen-Con in Dreieich\/Frankfurt gelesen und wurde wohlwollend aufgenommen.<\/p>\n<p>Demn\u00e4chst erscheint ihr erster (dicker) Roman bei Feder &amp; Schwert (in der Belletristik-Reihe \u00bbOrigin\u00ab): \u00bbDas Obsidianherz\u00ab. Ich kenne den Stoff und trau mich sagen: da betritt eine wirklich dolle Erz\u00e4hlerin die B\u00fchne, und Freunden historischer Alternativwelt-Fantasy empfehle ich mal anzukosten.<\/p>\n<p>&#8230; Ich bin schlicht enz\u00fcckt, wie gut die Ausgabe geraten ist mit den Kapitel-Vignetten, dem sch\u00f6nen Typo-Satz und eben der wunderbaren Fabuliererei von Ju. Auch das Cover find ich topp (sogar mit der historisch korrekten Uniform!) &#8230;<\/p>\n<p>\u00bbDas Obsidianherz\u00ab ist der erste Roman einer bisher 3. Romane fassenden Reihe, deren Teile je f\u00fcr sich allein stehen. Los geht&#8217;s in M\u00fcnchen, 1865, wo sich im Hotel Nymphenburger Hof die Wege mehrerer Parteien kreuzen. Da geht es um ein Zaubermanuskript, mit dessen Hilfe einige Finsterlinge die Welt nach ihren Vorstellungen zurechtbiegen wollen. &#8230;<\/p>\n<p>Mich hat (als Probeleser) der Roman absolut \u00fcberzeugt, vor allem, wie Ju es schafft die Eigenarten von schwungvoller Alternativwelt-Romanze mit Magie\u00e4ktschn zu mischen.<\/p>\n<p align=\"center\"><b>~~~<\/b><\/p>\n<p>Amazon Bewertung: 5.0 von 5 Sternen<br \/>\n<b>Akte X zu Sissis Zeiten<\/b>, 11. M\u00e4rz 2008<\/p>\n<p>Dieses Buch ist wirklich gelungen. Vor dem Hintergrund M\u00fcnchens zu Zeiten von Ludwig II. und Sissi entspinnt sich eine Geschichte, die Krimifans, Fantasy- und Mystery-Freunde und Romantiker gleicherma\u00dfen einf\u00e4ngt. Dabei spielt sich fast die gesamte Handlung \u00e4hnlich einem Kammerspiel in ein und dem selben gehobenen Hotel ab, was die Spannung jedoch eher noch erh\u00f6ht. Dabei sind die Charaktere so realistisch und sympathisch mit all ihren kleinen Fehlern und Gewohnheiten, da\u00df man sich unwillk\u00fcrlich in die Geschichte hineingezogen f\u00fchlt. Magie, Feenwesen und d\u00fcster wirkende Kreaturen, bei denen man nicht sicher ist, ob Freund oder Feind &#8211; und das alles vor historischem Hintergrund! Einfach verzaubernd!<\/p>\n<p>Ich jedenfalls konnte das Buch kaum aus der Hand legen, so hat es mich gefesselt. Ich freue mich schon auf weitere B\u00e4nde.<\/p>\n<p>von D. Jarosch<\/p>\n<p align=\"center\"><b>~~~<\/b><\/p>\n<p><b>Tanya Huff<\/b>, Erfolgsschriftstellerin aus Kanada meint:<\/p>\n<p>&#8222;Das Obsidianherz&#8220; verbindet die besten Elemente historischer Liebesromane und zeitgen\u00f6ssischer Phantastik, wobei &#8222;zeitgen\u00f6ssisch&#8220; in diesem Falle f\u00fcr eine feste Verankerung in einer spezifischen \u00c4ra und an einem spezifischen Ort steht. Faszinierende Charaktere und eine Geschichte, die sich zu einem extrem spannenden H\u00f6hepunkt steigert, lassen den Leser mitfiebern und auf mehr hoffen.<\/p>\n<p align=\"center\"><b>~~~<\/b><\/p>\n<p>Amazon Bewertung: 5.0 von 5 Sternen<br \/>\n<b>Wohltuend anders<\/b>, 18. M\u00e4rz 2008<\/p>\n<p>Klasse! Dieses Buch verl\u00e4sst die eingetretenen Pfade des Genres und zeigt sehr eindringlich, wie wenig es doch manchmal bedarf, um vom allt\u00e4glichen ins Fantastische zu geraten. Die gelungene Kombination aus Fantasy, Abenteuer und historischem Roman zieht den Leser in seinen Bann. Die Autorin versteht es die Charaktere und deren Entwicklung innerhalb der Geschichte sehr geschickt herauszuarbeiten und dem Leser vertraut zu machen. Mitfiebern ist also angesagt. Stereotypen sucht man dabei vergebens, da sich auch bekannt geglaubte fantastisch-magische Gesch\u00f6pfe wohltuend von den Abziehbildern des Mainstream unterscheiden. Fesselnde Spannungsb\u00f6gen und unerwartete Wendungen halten den Leser bis zum Ende der Geschichte in Atem. &#8211; Bitte mehr davon!<\/p>\n<p>von Franklin<\/p>\n<p align=\"center\"><b>~~~<\/b><\/p>\n<p><b><a href=\"http:\/\/www.spielxpress.com\/download\/08_03\/P20_mauerObsidianLucifer.pdf\">Testbericht SpielXpress<\/a><\/b>, M\u00e4rz 2008<\/p>\n<p>Diese gekonnte Mischung aus Romanze, Kriminalfall und Mystery-Fantasy muss einfach gefallen.<br \/>\nLiebenswerte und komplexe Charaktere, eine gut durchdachte Geschichte und genau so viele historische Fakten, um realistisch zu wirken. Des Weiteren besticht der Roman durch die Tatsache, dass er sich &#8211; fast wie ein Theaterst\u00fcck &#8211; praktisch in eine und demselben Hotel abspielt, was ihn von anderen Werken dieser Art hervorhebt und definitiv zum Lesevergn\u00fcgen beitr\u00e4gt.<\/p>\n<p align=\"center\"><b>~~~<\/b><\/p>\n<p>Amazon Bewertung: 5.0 von 5 Sternen<br \/>\n<b>wow einfach nur&#8230;.WOW!!!<\/b>, April 21, 2008<\/p>\n<p>Lange nicht mehr ein so gutes buch gelesen. Da war ja einfach alles drin. Liebe, jede menge verwicklungen und vor allem action! Manchmal hab ich es vor spannung kaum ausgehalten, es gibt einfach keine pause, es passiert immer etwas und kaum glaubt man ein wenig durchgeblickt zu haben, da kommt schon das n\u00e4chste problem um die ecke.<br \/>\nAlle m\u00f6glichen und unm\u00f6glichen menschen sitzen zusammen in einem hotel und versuchen, sich gegenseitig das manuskript abzujagen. Vampire, zauberer, durchgeknallte m\u00f6nche, meerjungfrauen&#8230;die liste lie\u00df sich noch l\u00e4nger fortsetzen.<\/p>\n<p>Wirklich ein tolles Buch UNBEDINGT lesen!<\/p>\n<p>von Anell &#8222;nell&#8220; (kaiserslautern)<\/p>\n<p align=\"center\"><b>~~~<\/b><\/p>\n<p><b><a href=\"http:\/\/www.fantasyguide.de\/6280.0.html\">www.fantasyguide.de<\/a><\/b><\/p>\n<p>Nach der Geschichtensammlung &#8222;Bisse&#8220; beweist Ju Honisch ihr schriftstellerisches Talent erneut in dem Roman &#8222;Das Obsidianherz&#8220;.<\/p>\n<p>(. Zusammenfassung der Handlung)<\/p>\n<p>&#8222;Das Obsidianherz&#8220; spielt in einer parallelen Welt, die der unseren zwar \u00e4hnlich ist, aber doch markante Unterschiede besitzt: So existieren dort magische Wesen, wie Nixen, Vampire oder Feen, die sich unter die Menschen mischen und manchmal auch mit diesen Nachkommen produzieren. Magie existiert in schwacher Form wirklich und hat Wirkung auf die, die sie ber\u00fchrt. Und manche kann auch gro\u00dfen Schaden anrichten.<\/p>\n<p>Interessant ist, das die eigentliche Suche nach dem Manuskript zugunsten eines Gesellschaftsromans vor der Kulisse des 19. Jahrhunderts weitestgehend in den Hintergrund tritt. Die Autorin konzentriert sich vor allem auf die Ausarbeitung der Figuren und das Beziehungsgeflecht untereinander. Intrigen werden gesponnen und ziehen bisher unbeteiligte mit hinein, Gef\u00fchle entwickeln sich, die so eigentlich nicht geplant waren. Nach und nach spielen zwar auch immer wieder die phantastischen Elemente mit hinein &#8211; \u00fcber weite Strecken des Buches hat man aber eher das Gef\u00fchl, es mit einer Mischung aus Mystery- und Liebesroman zu tun zu haben.<\/p>\n<p>Das ist nicht schlecht geschrieben &#8211; Ju Honisch gelingt es durch eine relativ ausgewogene Handlung L\u00e4ngen zu vermeiden und den Leser bei der Stange zu halten, dennoch sollte man nicht all zu viel Action erwarten. Sie setzt bei der Dramatik auf ganz andere Stilmittel, die in der Phantastik sonst nicht so verwendet werden. Dabei verf\u00e4llt sie zwar nicht in kitschige Romantik, ein wenig offen f\u00fcr zarte Liebesgeschichten sollte man aber doch sein.<\/p>\n<p>Fazit:<br \/>\nDas macht &#8222;Das Obsidianherz&#8220; zwar zu einem sehr interessanten Buch, das die phantastischen Geschehnisse aus einer ganz anderen Sichtweise angeht als \u00fcblich, aber auch das Interesse an historischen Romanen voraussetzt, in der die romantische Komponente etwas mehr Raum einnimmt als \u00fcblich.<\/p>\n<p>Christel Scheja<\/p>\n<p align=\"center\"><b>~~~<\/b><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.dnd-gate.de\/gate3\/page\/index.php?id=2054\">D and D Gate<\/a>, 05.05.2008<\/p>\n<p>\u00dcber das Buch (Keine Spoiler!)<br \/>\nWenn man sich den Anspruch von Feder und Schwert betrachtet, mit der Reihe &#8222;Origin&#8220; phantastische Romane zu ver\u00f6ffentlichen, die neuen und originellen, vor allem aber deutschen Erstver\u00f6ffentlichungen aus dem Bereich der Phantastik eine Plattform bieten m\u00f6chte, kann ich dies mit dem vorliegenden zweiten Band dieser Reihe nur best\u00e4tigen. Mit dem Roman &#8222;Das Obsidianherz&#8220; bietet der Verlag nunmehr der Autorin Ju Honisch die M\u00f6glichkeit, ihr kreatives Talent auf rund 810 Seiten auszuleben.<\/p>\n<p>Seit dem gro\u00dfen Erfolg von Umberto Ecos Roman &#8222;Der Name der Rose&#8220;, haben sich historische Romane wieder fest auf dem deutschen B\u00fcchermarkt etabliert, da nicht zuletzt immer mehr Leser das Interesse an Geschichten aus vergangenen Zeiten entdeckt haben. (.)<\/p>\n<p>Der Roman &#8222;Das Obsidianherz&#8220; ist in dieser Hinsicht zwar ein historischer Roman, da der geschichtliche Hintergrund stimmt und einige der erw\u00e4hnten Personen tats\u00e4chlich zu dieser Zeit dort lebten, allerdings ist das Szenario des Romans das einer klassischen Alternativwelt-Utopie. In einer schnellen Abfolge von kurzen Kapiteln, die zum Teil immer nur wenige Seiten umfassen, entfaltet sich ein Reigen von Figuren und Hintergr\u00fcnden, die diesem Roman seinen eigentlichen Reiz verleihen. Kapitel f\u00fcr Kapitel taucht man in die Geschichte der einzelnen Akteure ein und erf\u00e4hrt langsam mehr \u00fcber deren Vergangenheit und die Beweggr\u00fcnde ihres Handelns. Kaum konnte man etwas Neues aufschnappen, taucht man auch schon wieder in die Welt eines anderen Akteurs ein.<\/p>\n<p>Auch wenn sich das Geschehen dieses Romans fast ausschlie\u00dflich in den R\u00e4umen und G\u00e4ngen eines imagin\u00e4ren M\u00fcnchner Hotels abspielt, so verliert dieser Roman doch nie an Tempo und schafft es immer wieder mit neuen unerwarteten Geschehnissen und Wendungen, bis hin zum fulminanten H\u00f6hepunkt, den Leser in seinen Bann zu ziehen. (&#8230;)<\/p>\n<p>Fazit:<br \/>\nNach dem (.) Start der Reihe &#8222;Origin&#8220; mit dem Roman &#8222;Fairwater oder Die Spiegel des Herrn Bartholomew&#8220; von Oliver Plaschka, legt Feder und Schwert nunmehr wirklich ein au\u00dferordentliches Buch vor, angef\u00fcllt mit Figuren, denen man mit Vergn\u00fcgen begegnet, sowie einen Schauplatz und Ereignisse, welche man nicht vergisst. F\u00fcr mich war es von Anfang bis Ende ein gro\u00dfes Lesevergn\u00fcgen, nicht zuletzt weil Ju Honisch es schafft, einen literarisch bislang recht ungewohnten neuen Blick auf magische Elemente zu etablieren. Nach eigener Aussage wird man in den Ver\u00f6ffentlichungen von Ju Honisch niedliche Feen und romantische Elfen vergeblich suchen und sie best\u00e4tigt dies vollends mit den Charakteren der Fey in &#8222;Das Obsidianherz&#8220;.<\/p>\n<p>Der unb\u00e4ndige Spa\u00df der Autorin, diese Mischung aus Gesellschaftskom\u00f6die voller wundersamer Ereignisse, faszinierender Charaktere und m\u00f6rderischen Intrigen auf rund 810 Seiten zu entwickeln und dabei eine Geschichte zu entwickeln, die sich in einem wunderbaren Tempo zu einem spannenden H\u00f6hepunkt steigert, hat mich beim Lesen angesteckt.<\/p>\n<p>Sicherlich gibt es auch hier und da auf den insgesamt rund 810 Seiten einige Schw\u00e4chen, aber der Gesamteindruck nach der Lekt\u00fcre bleibt doch eine Wohltat, die ich dem Leser an dieser Stelle nur inbr\u00fcnstig ans Herz legen kann. (.) Ich zumindest freue mich schon auf die &#8222;Fortsetzungen&#8220;, die nach Aussage der Autorin bereits fertig geschrieben sind und nur noch auf ihre Ver\u00f6ffentlichung warten.<\/p>\n<p>von J\u00f6rg Deutesfeld<\/p>\n<p align=\"center\"><b>~~~<\/b><\/p>\n<p><b><a href=\"http:\/\/forum.tintenzirkel.de\/index.php?topic=2871.msg71150;topicseen\">Tintenzirkel &#8211; der Fantasyautorenkreis<\/a><\/b>, 14.5.2008<\/p>\n<p>&#8222;Das Obsidianherz&#8220; von Ju Honisch ist ein phantastischer Roman, der in einem fiktiven M\u00fcnchen im 19. Jahrhundert spielt. Es existiert Magie, es existieren &#8222;die anderen&#8220; &#8211; die Sidhe, das Fey-Volk, gehasst und mystifiziert, gejagt von einem fanatischen christlichen Orden. (&#8230;)<\/p>\n<p>In diesem Buch ist keiner das, was er zu sein vorgibt. Eine \u00fcberraschende Wendung jagt die andere, die Geschichte ist mit Schwung und Witz spannend erz\u00e4hlt. Ich habe mit den Charakteren geweint und gelacht und es hat mich lange kein &#8222;neues&#8220; Fantasybuch so mitgerissen.<\/p>\n<p>&#8222;Das Obsidianherz&#8220; ist der Auftakt zu einer phantastischen Trilogie, soweit ich infomriert bin, sind die kommenden B\u00e4nde bereits geschrieben bzw. in Arbeit.<\/p>\n<p>Die Autorin Juliane &#8222;Ju&#8220; Honisch ist vielleicht einigen aus dem Filk-Fandom oder ihrer Anthologie &#8222;Bisse&#8220; her bekannt. &#8222;Das Obsidianherz&#8220; ist auf jeden Fall ein empfehlenswertes Buch f\u00fcr alle, die Phantastik m\u00f6gen und sich durchaus vorstellen k\u00f6nnen, dass es Magie und Sidhe nicht nur in Irland, sondern auch in M\u00fcnchen gibt. *zwinker*<\/p>\n<p>von Aryana<\/p>\n<p align=\"center\"><b>~~~<\/b><\/p>\n<p><b>In <a href=\"http:\/\/lisande.livejournal.com\/86355.html?view=448339#t448339\">Livejournal.com<\/a><\/b>, 27.5.2008<\/p>\n<p>(&#8230;) Das Buch ist ein insgesamt sehr gelungenes Werk, dass sowohl durch den Plot als auch durch den Stil \u00fcberzeugt. Jus trockener Humor kommt wunderbar zur Geltung, und sie schafft es hervorragend, die Beweggr\u00fcnde der Charaktere herauszuarbeiten und auch deren Hintergr\u00fcnde dem Leser nahezubringen, ohne dass die Information fehl plaziert oder erschlagend wirken. Es kommt genau die richtige Dosis an der richtigen Stelle, damit der Leser den Charakter versteht und seine Handlungen nachvollziehen kann, ohne dass man das Gef\u00fchl bekommt, dass diese Information irgendwo untergebracht werden musste &#8211; es passt einfach.<br \/>\n(&#8230;)<\/p>\n<p>Das Setting im Bayern des 19. Jahrhunderts, wobei es aber Magie und magische Wesen, die S\u00ed\/Feyon gibt, ist sehr interessant und gut ausgearbeitet, auch werden die gesellschaftlichen Umst\u00e4nde gut in die Handlung integriert.<\/p>\n<p>Sch\u00f6n ist auch, dass manche Details f\u00fcr den Leser von Anfang an offensichtlich, f\u00fcr die Charaktere aber v\u00f6llig unklar sind &#8211; genau die Details, die dem Leser das Gef\u00fchl geben, den Charakteren \u00fcberlegen zu sein, ohne wirklich etwas von der Handlung vorweg zu nehmen. Und von dem Charakter, den man von Anfang an am Besten einsch\u00e4tzen konnte, am Ende durch eine geschickt platzierte Bemerkung noch mal v\u00f6llig im Unklaren zu sein, hat auch einen gewissen Charme! Gemein, aber gut gemacht. Gl\u00fcckwunsch!<br \/>\nAuch die integrierte Liebesgeschichte ist so unaufdringlich und humorvoll, dass sie zur Athmosph\u00e4re des Buches beitr\u00e4gt anstatt sie zu vernichten.<\/p>\n<p>Insgesamt ist dieses Buch einfach nur empfehlenswert f\u00fcr alle, die einen eleganten Schreibstil und Fantasy m\u00f6gen.<\/p>\n<p>von Lisande<\/p>\n<p align=\"center\"><b>~~~<\/b><\/p>\n<p><b><a href=\"http:\/\/www.buchtips.net\/rez3253-das-obsidianherz.htm\">Buchtips.net<\/a><\/b><\/p>\n<p>1865, Bayern, M\u00fcnchen. Es ist die Zeit Ludwigs des Zweiten, von Sissi und einigen anderen bekannten Pers\u00f6nlichkeiten. Wir sind in der &#8218;Vergangenheit unserer Welt und doch wieder nicht, denn hier gibt es Zauberwesen und funktionierende Magie. Es ist eine Erz\u00e4hlung, die sowohl die Fantasy-Fans, Krimi-Fans und Mystery-Fans gleichermassen begeistert. (&#8230;Handlungsabriss&#8230;)<\/p>\n<p>Ju Honisch hat ein hervorragendes Gesp\u00fcr f\u00fcr Personen. Ihr Roman ist eher ein historisch angehauchter Gesellschaftsroman in einer parallelen Welt des 19ten Jahrhunderts. Die Personen werden geschickt mit der Handlung aufgebaut und spielerisch dem Leser vorgestellt. Ihre handelnden Personen spielen das Spiel der Spiele. R\u00e4nkespiele in der die betroffenen Menschen immer wieder wechseln. Opfer werden T\u00e4ter und umgekehrt. Feenwesen wie Nixen und d\u00fcstere Kreaturen geben sich die Klinke in die Hand, wenn es darum geht, den recht kurzen Kapiteln zu folgen. Ein spannender Roman, der zum Schluss ein wenig zu viel Liebesroman ist. Dabei sind die Kapitelnummern mit Fabelwesen verziert, was das Buch auflockert. Einziger Nachteil, die Seitenzahlen sind unlesbar. Man hat, leider, die gleiche Schrift verwendet, wie f\u00fcr den Titel. Das Buch selbst ist in etwa so dick, wie ein normaler Taschenbuchroman von 400 Seiten, weil man d\u00fcnneres, aber keineswegs schlechteres Papier benutzte. Feder und Schwert legen hervorragende Qualit\u00e4t auf den Tisch.<\/p>\n<p>von erik schreiber, 05. Juni 2008<\/p>\n<p align=\"center\"><b>~~~<\/b><\/p>\n<p><b><a href=\"http:\/\/buecherzeit.wordpress.com\/2008\/05\/18\/ju-honisch-das-obsidianherz\/\">B\u00fccherzeit<\/a><\/b><\/p>\n<p>M\u00fcnchen im Jahre 1865: Ein geheimnisvolles Manuskript, welches zuvor aus der Obhut Englands entwendet wurde, ist im Nymphenburger Hotel in M\u00fcnchen lokalisiert wurden. Allerdings wird dieses Manuskript von verschiedenen magischen Spr\u00fcchen besch\u00fctzt und ist deswegen nicht so einfach auffindbar. (&#8230;)<\/p>\n<p>Nachdem der Schatten endlich gefangen wurde, tauchten neue, aber f\u00fcr einige Protagonisten altbekannte Mitspieler auf. Die Verwicklungen zwischen den rivalisierenden Gruppen nahmen zu, aber dennoch behielt man als Leser immer den \u00dcberblick \u00fcber die Situation. Ein Grund hierf\u00fcr mag in den vielen kurzen Kapiteln liegen, in denen aus vielen verschiedenen Sichtweisen \u00fcber die Geschehnisse im Hotel berichtet wird, z.T. auch aus der Sicht des &#8222;B\u00f6sen&#8220;. Dadurch erf\u00e4hrt man auch viel \u00fcber die Gef\u00fchle und Gedanken der handelnden Personen, so dass man sich in sie hineinversetzen und mit ihnen mitfiebern konnte. Besonders gut gelang dies bei Corrisande und dem englischen Offizier Delacroix. Die Randfiguren blieben dagegen etwas blasser, was allerdings nicht sehr ins Gewicht f\u00e4llt.<\/p>\n<p>Ebenfalls gut gelungen ist die Zusammenf\u00fchrung der parallel laufenden Handlungsf\u00e4den zu einem spannenden Showdown, zu dem auch die r\u00e4umliche Enge des Hotels endlich verlassen wird. Das i-T\u00fcpfelchen ist jedoch der Epilog, \u00fcber den ich jedoch nichts verraten m\u00f6chte, um anderen Lesern nicht die Spannung zu nehmen. Ich kann nur soviel sagen: davon h\u00e4tte sich Frau Rowling eine dicke Scheiben abschneiden k\u00f6nnen.<br \/>\n(&#8230;)<\/p>\n<p>von Myriel, 18. Mai 2008<\/p>\n<p align=\"center\"><b>~~~<\/b><\/p>\n<p><b><a href=\"http:\/\/www.buechereule.de\/wbb2\/thread.php?threadid=32599\">B\u00fcchereule.de<\/a><\/b><\/p>\n<p>&#8230; wurde ich auf dieses Buch aufmerksam gemacht und mu\u00df sagen: ich habe die Lekt\u00fcre keine Sekunde bereut.<br \/>\nEs f\u00e4llt genau in mein Beuteschema- w\u00fcrde es in London anstatt in M\u00fcnchen spielen, w\u00fcrde ich sagen, es handelt sich um viktorianische Phantastik. Das Setting ist neu und unverbraucht, aber dennoch wirklich atmosph\u00e4risch geschildert. Die engen gesellschaftlichen Konventionen und die Schamhaftigkeit von Corrisande (zumindest in manchen Bereichen) hat mich manches Mal im positiven Sinne an Grazia aus Sabine Wassermanns &#8222;Das gl\u00e4serne Tor&#8220; erinnert.<br \/>\nDie phantastische Komponente f\u00fcgt sich so nat\u00fcrlich in das historische Setting ein, da\u00df man fast h\u00e4tte glauben k\u00f6nnen, die S\u00ed und Magie existierten wirklich. Auch die Darstellung der S\u00ed hat mich \u00fcberzeugt- wahrlich keine kleinen gefl\u00fcgelten, s\u00fc\u00dfen Feenwesen, sondern ganz anders als die Menschen und uns doch wieder nicht un\u00e4hnlich.<br \/>\nDie Erz\u00e4hlperspektive wechselt von Kapitel zu Kapitel, dennoch schafft die Autorin, da\u00df die Handlung spannend bleibt und vorangetrieben wird. Der Leser, der ja mehr Informationen hat als die handelnden Personen, beginnt schon bald mit zu fiebern und mit zu raten. Davon h\u00e4tte sich Gordon Dahlquist eine dicke Scheibe abschneiden k\u00f6nnen. Dessen &#8222;Glasb\u00fccher der Traumfresser&#8220; interessieren mich zwar inhaltlich brennend, allerdings ist das Ganze so z\u00e4h, da\u00df ich \u00fcber die ersten drei Kapitel noch nicht herausgekommen bin- wenigstens machen sie sich gut im Regal.<\/p>\n<p>Mich hat das &#8222;Gesamtpaket&#8220; wirklich \u00fcberzeugt (von kleineren L\u00e4ngen zu Beginn der Geschichte mal abgesehen) und gerade weil es in meiner kleinen, bevorzugten Lesenische der Phantastik so wenige Ver\u00f6ffentlichungen gibt, bin ich besonders kritisch. Frau Honisch braucht sich vor einem Vergleich mit internationalen Autoren nicht zu verstecken.<br \/>\nEin gro\u00dfes Lob mu\u00df ich wohl auch dem Verlag Feder&amp;Schwert aussprechen, der sich getraut hat abseits der ausgelutschten Phantastik-Themen zu ver\u00f6ffentlichen. Bleibt zu w\u00fcnschen, da\u00df die Leser das auch durch viele K\u00e4ufe belohnen. Ich bin jedenfalls auch bei den Nachfolgeb\u00e4nden (die wohl schon geschrieben in der Schublade der Autorin liegen und im gleichen Setting spielen) wieder mit dabei.<\/p>\n<p>Grottenolm, 31.7.2008<\/p>\n<p align=\"center\"><b>~~~<\/b><\/p>\n<p>Amazon Bewertung: 5.0 von 5 Sternen<br \/>\n<b>Ein \u00e4u\u00dferst gelungenes Genre-Mix!<\/b><\/p>\n<p>M\u00fcnchen zur Zeit des Bayernk\u00f6nigs Ludwig II.(&#8230; )<\/p>\n<p>Mit ihrem Roman Das Obsidianherz&#8220; gelingt der Autorin Ju Honisch ein innovatives Genre-Mix aus Fantasy, Mystery-Thrill und historischem Roman gew\u00fcrzt mit einem Schuss Liebe und Romantik (obwohl es ehrlich gesagt schwierig, wenn nicht unm\u00f6glich, ist, diesen Roman einer bestimmten Sparte zuzuordnen). Ju Honischs Sprache ist klar verst\u00e4ndlich und in ihrem Stil der Zeit und den handelnden Personen angepasst. Besonders hervor sticht der oftmals trockene, hin und wieder auch zynische Humor der Autorin, die einen ausgesprochen Sinn daf\u00fcr besitzt simple Dialoge mit Wortwitz aufzupeppen und niveauvolle Situationskomik herzustellen.<br \/>\nDie Charaktere sind farbenfroh und stimmig gezeichnet. Die Tatsache, dass sich im Verlauf des Romans nicht jeder als der entpuppt, der zu sein er behauptet hat, macht den Handlungsablauf ungleich spannender. Dabei vermeidet Ju Honisch es geschickt, in Klischees abzudriften, denn jede ihrer Figuren besitzt Z\u00fcge, die der Leser lieben, aber auch hassen kann.<\/p>\n<p>&#8222;Das Obsidianherz&#8220; ist ein spannender Roman jenseits der Grenzen einzelner Genres und sollte jedem Freude machen, der bereit ist sich auf eine neue Art Geschichte&#8220; einzustellen. Mystery-Fans werden hier ebenso bedient wie Freunde von Fantasy-, Abenteuer- und Liebesromanen, und die Verbindung obiger Elemente macht den besonderen Reiz des Romans aus. Ach ja, zu erw\u00e4hnen ist nat\u00fcrlich noch, dass beinahe die gesamte Handlung im Innern eines luxuri\u00f6sen Hotels spielt, ohne dass der Roman dadurch auch nur einen Augenblick an Spannung verliert.<\/p>\n<p>Ein Fest f\u00fcr die Freunde von Spannungsliteratur und unbedingt zu empfehlen f\u00fcr die Lekt\u00fcre an einem verregneten Herbsttag!<\/p>\n<p>Yukon1998, 4. August 2008<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<hr \/>\n<div><a id=\"salztr\u00e4ume1\" name=\"salztr\u00e4ume1\"><\/a><br \/>\n<img decoding=\"async\" style=\"float: left; margin-top: 2px; margin-right: 5px; margin-bottom: 2px;\" src=\"http:\/\/juhonisch.de\/img\/Salztraeume1Cover_web.jpg\" alt=\"\" width=\"180\" \/><\/div>\n<h3>Salztr\u00e4ume, Band 1<\/h3>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><b><a href=\"http:\/\/www.literatopia.de\">www.literatopia.de<\/a><\/b>, Rezensentin: Judith, 30.11.2009<\/p>\n<p>Mit &#8222;Salztr\u00e4ume&#8220; hat Ju Honisch ein \u00fcber eintausend Seiten starkes Werk geschaffen, das aufgrund des Umfangs von Feder &amp; Schwert in zwei B\u00e4nde gegliedert wurde. Im vorliegenden ersten Band merkt man schnell, dass die Autorin mit viel Liebe zum Detail und einem guten Gesp\u00fcr f\u00fcr Charakterentwicklung schreibt. Und Charaktere gibt es hier reichlich, wobei der Roman die Sicht jedes Protagonisten vermittelt, was auch die hohe Seitenzahl erkl\u00e4rt.<\/p>\n<p>Ju Honisch hat sich bei der Recherche f\u00fcr &#8222;Salztr\u00e4ume&#8220; offensichtlich viel M\u00fche gegeben. Die Beschreibungen der \u00f6sterreichischen Landschaft wirken unheimlich authentisch, sodass man glauben m\u00f6chte, die Berge genauso vorzufinden, wenn man jemals dorthin reisen sollte. Auch die Charaktere werden im Kopf des Lesers schnell lebendig und hier liegt die gro\u00dfe St\u00e4rke der Autorin: Wer gut ausgearbeitete Charaktere liebt, die durchweg glaubw\u00fcrdig bleiben und nicht gezwungen sympathisch sind, wird mit diesem Roman seine Freude haben. (.)<\/p>\n<p>Fazit Der erste Band von &#8222;Salztr\u00e4ume&#8220; wartet mit einer schaurig-d\u00fcsteren Atmosph\u00e4re und einer gro\u00dfen Liebe zum Detail auf. Authentische Charaktere, die gro\u00dfartige Recherche und nicht zuletzt die hohe Seitenzahl machen den Roman zu einem spannenden, langanhaltenden Lesevergn\u00fcgen. In Ju Honischs mythischer Bergwelt kann man sich schier verlieren!<\/p>\n<p align=\"center\"><b>~~~<\/b><\/p>\n<p><b><a href=\"http:\/\/www.literaturschock.de\/buecher\/3867620628.htm\">Literaturschock.de<\/a><\/b><br \/>\nBewertung: 5 von 5 m\u00f6glichen &#8222;Leseratten&#8220; (Bestbewertung), Rezensentin: Seychella, 2010-03-13<\/p>\n<p>In &#8222;Salztr\u00e4ume&#8220; gibt es ein Wiedersehen mit einigen Figuren aus &#8222;Das Obsidianherz&#8220;, dabei handelt es sich aber nicht um eine Fortsetzung im eigentlichen Sinn. Es ist einfach nur so, dass wir in dieser neuen Geschichte auch auf alte Bekannte treffen und so bereits etwas \u00fcber ihre Hintergr\u00fcnde und das Auftauchen von Fabelwesen, die hier Feyon oder S\u00ed genannt werden, wissen. Aber auch die neuen Charaktere konnten mich schnell \u00fcberzeugen, besonders Charly habe ich da ins Herz geschlossen.<\/p>\n<p>Die Handlung spielt diesmal im Ausseer Land, dem von Bergen und Seen gepr\u00e4gten s\u00fcd\u00f6stlichstem Teil des Salzkammergutes. Diese Gegend war mir v\u00f6llig unbekannt, durch die detaillierten Beschreibungen hatte ich aber recht schnell ein klares Bild vor Augen. Dazu passte auch die abwechslungsreiche Atmosph\u00e4re, die manchmal wechselhaft wie das Wetter war. Es konnte durchaus passieren, dass die Stimmung schnell umschlug und man beispielsweise statt trockenem Humor pl\u00f6tzlich Verzweiflung sp\u00fcrte.<\/p>\n<p>Diese phantastisch-historische Geschichte teilt sich in mehrere Handlungsstr\u00e4nge auf und wird aus den verschiedensten Blickwinkeln erz\u00e4hlt. Dabei war f\u00fcr mich keine Seite &#8222;weniger&#8220; interessant, ich hatte jedoch eine kurze Phase, in der es mir zuviel um Graf Arpad ging &#8211; das liegt aber definitiv an mir.<br \/>\nDas Buch gewinnt mit jeder gelesenen Seite an Spannung, so dass man es nur schwer aus der Hand legen kann. Die Mischung aus Leben und Tod, den unterschiedlichen Fey, die Macht der Berge, trockenem Humor, Magie, ein wenig Romantik und vielen Emotionen hat mir sehr gefallen und mich mehr als neugierig auf den zweiten Teil gemacht.<\/p>\n<p align=\"center\"><b>~~~<\/b><\/p>\n<p><b><a href=\"http:\/\/www.amazon.de\">www.amazon.de<\/a> <\/b> 5.0 von 5 Sternen, Rezensent: Wintertree 26. November 2009<\/p>\n<p>Innovative Ideen und gewohnt spannende Umsetzung<br \/>\nMit dem neuen Buch von Ju Honisch schafft die Autorin einen neuen Band in der von ihr erschaffenen Fantasywelt, die sich grundlegend von den meisten bekannten Fantasywelten unterscheidet. Ausnehmend zu empfehlen sind die Ideen und Details, die hier ausgemalt und erz\u00e4hlt werden. Neben einer spannenden Geschichte, die sich keinerlei altbekannter Klischees bedient, sondern vielmehr Neues mit althergebrachtem in ganz eigener, neuer Perspektive vereint, bestechen die Charaktere, die mit ihren Eigenheiten und guten wie schlechten Seiten liebenswert und dreidimensional sind. Selbst die Gestalt des Vampirs Arpad entkommt der allgegenw\u00e4rtigen Gefahr ins Klischee abzudriften. (.)<\/p>\n<p align=\"center\"><b>~~~<\/b><\/p>\n<p><b><a href=\"http:\/\/anette1809.blog.de\/2010\/02\/25\/rezension-salztraeume-1-leserunde-autorin-ju-honisch-8071570\/\">&#8222;Katze mit Buch&#8220;<\/a> <\/b> Rezensentin: anette1809, 25.02.2010<\/p>\n<p>(&#8230;) Ju Honisch hat ihre eigene Fantasywelt mit historischen und romantischen Elementen geschaffen. F\u00fcr einen phantastischen Roman hat sie mit \u00d6sterreich gegen Ende des 19. Jahrhunderts einen ungew\u00f6hnlichen Schauplatz ausgew\u00e4hlt, aber gerade darin liegt der au\u00dfergew\u00f6hnliche Reiz dieses Buches.<br \/>\nDie Protagonisten sind alle sehr gut ausgearbeitet, und das bei so vielen Hauptpersonen! Und die handelnden Personen sind mitnichten 08\/15-Fantasy-Charaktere &#8211; ganz im Gegenteil. Ju Honisch schafft eine ganz neue Sicht auf die S\u00ed oder Feyon, die alle Wesen beinhalten, die &#8222;anders&#8220; sind. Zwar kommt auch &#8211; mal wieder &#8211; ein Vampir in der Geschichte vor, aber selbst Graf Arpad entspricht nicht dem g\u00e4ngigen Bild eines Blutsaugers. Des Weiteren begegnen einem im Verlauf des Buches Dryaden, Wasserm\u00e4nner und Elementargeister, deren Wesen sich nicht in Worte fassen lassen. Dieses Buch schillert in vielen Facetten und st\u00e4ndig gibt es neue Geheimnisse und neue Wesen zu entdecken.<br \/>\nVerschiedene Handlungsstr\u00e4nge werden zu einem homogenen Ganzen verkn\u00fcpft. Durch den Wechsel zwischen vier Erz\u00e4hlstr\u00e4ngen, die allesamt \u00e4u\u00dferst spannend sind, wird die Neugierde des Lesers st\u00e4ndig angeheizt. Ich f\u00fcr meinen Teil konnte mich nur sehr schwer von dem Buch losrei\u00dfen.<br \/>\nWer gerne ungew\u00f6hnliche Fantasyromane liest, die auch Elemente aus anderen Genres in sich vereinen, sollte zu diesem Roman greifen, der aber zuerst zu dem erw\u00e4hnten, von mir noch nicht gelesenen &#8222;Das Obsidianherz&#8220;.<br \/>\nDas Buch endet zwar mit einem extremen Cliffhanger, aber da der Verlag die beiden Teile von &#8222;Salztr\u00e4ume&#8220; innerhalb eines Monats ver\u00f6ffentlicht hat, kann damit wohl auch der neugierigste Leser leben.(&#8230;)<\/p>\n<p align=\"center\"><b>~~~<\/b><\/p>\n<p><b><a href=\"http:\/\/www.amazon.de\">www.amazon.de<\/a> <\/b> 5.0 von 5 Sternen, Rezensent: Yukon1998, 10. M\u00e4rz 2010<\/p>\n<p>Willkommen in der Welt der &#8222;Salztr\u00e4ume&#8220;<\/p>\n<p>(&#8230;) In &#8222;Salztr\u00e4ume (Band 1)&#8220; l\u00e4sst Ju Honisch eine Vielzahl von Figuren auftauchen, die dem geneigten Leser bereits aus ihrem Erstlingswerk Das Obsidianherz&#8220; vertraut sind. So erf\u00e4hrt man, was in der Zwischenzeit aus Arpad und McMullen geworden ist und wie die Beziehung Delacroix` und Corrisandes in den ersten Ehemonaten gediehen ist. Doch auch neue Charaktere, wie z.B. Arpads Ex-Geliebte Sophie oder die junge Charly werden dem buntgemischten Ensemble beigef\u00fcgt. Hinzu mischt Ju Honisch eine illustre Mischung aus neuen Fey-Kreationen und den Gestalten alter und wohlbekannter Mythen.<\/p>\n<p>&#8222;Salztr\u00e4ume&#8220; besticht durch seine eloquente Sprache und die Sicherheit, mit welcher die Autorin Bilder vor dem inneren Auge der Leserschaft entstehen l\u00e4sst. \u00c4hnlich wie bei &#8222;Das Obsidianherz&#8220; kommt aber auch der Ju Honisch eigene Humor nicht zu kurz und erg\u00e4nzt das gelungene Genre-Mix um eine weitere willkommende Facette. Schade nur, dass &#8222;Salztr\u00e4ume (Band 1)&#8220; mit einem wirklich gemeinen Cliffhanger endet, der den Leser geradezu dazu zwingt umgehend auch den 2. Band zu lesen.<br \/>\nFAZIT: Eine Empfehlung f\u00fcr alle die bereits &#8222;Das Obsidianherz&#8220; begeistert verschlungen haben!<\/p>\n<p align=\"center\"><b>~~~<\/b><\/p>\n<p><b><a href=\"http:\/\/www.buchtips.net\/rez4855-salztraeume.htm\">www.buchtips.net<\/a> <\/b> Rezensent: Erik Schreiber, 28. Juni 2010<\/p>\n<p>(&#8230;) Soweit der Klappentext. Ein Appetitanheizer den ich nicht gebraucht h\u00e4tte. Bereits mit ihrem Roman Obsidianherz konnte sie mich \u00fcberzeugen. Wer sie noch nicht kennt, hat inzwischen drei sehr gelungene Romane verpasst. Das Buch ist als Zweiteiler \u00e4u\u00dferst gelungen. Das Titelbild ist stimmungsvoll, ein wenig d\u00fcster und unterscheidet sich lediglich im unterschiedlichen Bildnis in der Bildmitte.<br \/>\nMit dem neuen Buch f\u00fchrt sie ihre Geschichte in der zur Zeit immer beliebter werdenden Steampunk-Welt weiter. Wer sich noch ein wenig mehr mit Steampunk besch\u00e4ftigen m\u00f6chte, der gebe auf youtube den Begriff als Suche ein, oder gehe auf die Seite www.clockworker.de. Ausnehmend gut gefallen mir die Beschreibungen, die Ju Honisch den Lesern vorsetzt (&#8230;).<br \/>\nFazit: Steampunkromane gibt es zur Zeit nicht sehr viele. (&#8230;) Daher wirkt Ju&#8217;s neues Romanprojekt recht frisch, unverbraucht. M\u00f6glicherweise liegt es aber auch daran, dass sich die Filks\u00e4ngerin noch nicht sehr lange mit dem Thema besch\u00e4ftigt hat. Neben einer spannenden Geschichte, die sehr viele Handlungstr\u00e4ger besitzt, sind ihre Ideen und Einzelheiten mit neuen Ansichten und Einsichten versehen. Der von Ju Honisch eingesetzte Humor ist recht trocken. Liebenswert. Um auf die Handlungstr\u00e4ger zur\u00fcck zu kommen. Sehr angenehm ist die Personenliste zu Beginn des Romans. Bei mehr als 1.000 Seiten ist diese Liste sehr hilfreich, ebenso wie das Glossar am Schluss.<br \/>\nMir gefiel bereits im Obsidianherz ihre Schriftsprache die in direkter Fortsetzung in Salztr\u00e4ume weitergef\u00fchrt wird. Ich war sehr angetan und bin es hier ebenfalls wieder. Unbekannte Lebensformen wie die Si und Feyon, deren ungew\u00f6hnliche Gedankenwelt, erwachen zum Leben und stellen ganz selbstverst\u00e4ndlich einen Teil davon dar. (&#8230;)<\/p>\n<p align=\"center\"><b>~~~<\/b><\/p>\n<p><b><a href=\"http:\/\/www.fantasyguide.de\/10709.0.html\">Fantasyguide<\/a> <\/b> Rezensentin: Christel Scheja<\/p>\n<p>Bereits in ihrem Deb\u00fctroman &#8222;Das Obsidianherz&#8220; stellte Ju Honisch den Lesern viele der Figuren und den Schauplatz vor, der auch zum Hintergrund ihres zweiten Romans &#8222;Salztr\u00e4ume&#8220; wird, der aufgrund seines Umfangs von gut 1200 Seiten in zwei Teilen erscheint.<br \/>\n(&#8230;) Wie schon &#8222;Das Obsidianherz&#8220; so ist auch Salztr\u00e4ume in einer parallelen Welt angesiedelt, die sich geschichtlich von der unseren nicht unterscheidet, in der aber magische Wesen nicht blo\u00df Legenden sondern lebende Wesen sind. Nicht nur Sidhe und Feen treiben ihr Unwesen &#8211; als die Menschen die Geheimnisse der Berge wecken, kommen auch Wassergeister, verlorene Seelen und nicht zuletzt die Essenzen vorchristlicher G\u00f6ttinnen zum Vorschein und beginnen mit dem Schicksal und dem Leben der Menschen zu spielen.<br \/>\n(&#8230;) Ju Honisch pr\u00e4sentiert dem Leser n\u00e4mlich einen dicht verwobenen Gobelin das man in einer Zusammenfassung kaum wiedergeben kann. (&#8230;) Dazu erschafft sie ein atmosph\u00e4risch dichtes Sittengem\u00e4lde einer Zeit, die man sonst nur aus den Heimatfilmen der 1950er-Jahre kennt, vermischt alpenl\u00e4ndischen Heimatflair mit einigen daraus bekannten Klischees, aber zeigt, dass man auch alles v\u00f6llig kitschfrei und sehr nat\u00fcrlich darstellen kann.<br \/>\nDas Lokal- und Zeitkolorit stimmt ohne \u00fcbertrieben zu werden und ist geschickt mit den magischen Elementen verkn\u00fcpft. Es beweist damit, dass Steampunk-Romane nicht unbedingt immer nur in den gro\u00dfen Industriezentren oder in England spielen m\u00fcssen.<br \/>\nSicherlich ist die komplexe Geschichte nicht f\u00fcr jeden Leser interessant, da sie volle Aufmerksamkeit und viel Geduld fordert und nicht unbedingt nur oberfl\u00e4chliche Action und leichte Unterhaltung bietet. Wer sich aber mit den vielen Beschreibungen und kleinen aber feinen Dialogen anfreunden kann, der wird nicht entt\u00e4uscht. Er bekommt eine spannende Geschichte geboten, in der alte Mythen mit modernen Intrigen verwoben werden und die voller lebendiger Charaktere ist, die immer wieder neue Facetten ihres Ichs zeigen. (&#8230;)<\/p>\n<p align=\"center\"><b>~~~<\/b><\/p>\n<p><b><a href=\"http:\/\/www.media-mania.de\/index.php?action=rezi&amp;id=14951&amp;title=Salztraeume_1\">Media Mania<\/a><\/b>, Rezensentin: Sandra Wiegratz<\/p>\n<p>Der auf zwei B\u00e4nde aufgeteilte Roman &#8222;Salztr\u00e4ume&#8220; f\u00e4hrt mit Elementen des Steampunks auf. Steampunk bezeichnet einen Bereich des Genres der Fantastik, in dem die Dampfkraft einen hohen Stellenwert hat. Dieser kann durchaus h\u00f6her sein, als er es in der Realit\u00e4t jemals war. Neben der Dampfkraft, ist auch das Vorhandensein von Magie f\u00fcr den Steampunk charakteristisch. Die gesellschaftliche Struktur, die Mode, das Miteinander &#8211; all dies entspricht zudem meist den Begebenheiten der zweiten H\u00e4lfte des 19. Jahrhunderts.(&#8230;)<br \/>\nBei Erw\u00e4hnung der Spezies &#8222;Vampir&#8220; werden einige Leser sicher entz\u00fcckt reagieren, andere wiederum genau gegenteilig, ob der momentan gro\u00dfen Pr\u00e4senz der Blutsauger innerhalb des fantastischen Genres. Hier handelt es sich allerdings um eine neue Idee, so k\u00f6nnen die Vampire zum Beispiel keine neuen Vampire erschaffen und verbrennen auch nicht im Nu zu Asche wenn sie ins Tageslicht treten. Ju Honisch hat mit den Fey eine phantasievolle Br\u00fccke zu existierenden Mythen und Legenden geschaffen. Sie verk\u00f6rpern dabei die Manifestation von Naturgeistern in einer &#8222;modernen&#8220; Gesellschaft.<br \/>\nDer Mix den Ju Honisch hier zusammenger\u00fchrt hat, ist erfrischend neu und au\u00dferdem voller Gef\u00fchl. Das Thema Liebe hat einen hohen Stellenwert in diesem Roman und bietet durch die Ansiedlung der Handlung im 19. Jahrhundert, viele interessante Facetten. Die Autorin schafft es die gesellschaftlichen Zw\u00e4nge und Begebenheiten der damaligen Zeit, sehr gut einzufangen und wieder lebendig werden zu lassen. Obwohl dieses Buch eine der sch\u00f6nsten Liebesszenen zwischen Mensch und Wassermann zu bieten hat, ist es kein Roman der sich vorwiegend f\u00fcr Liebesromanliebhaber eignet. Die Story bietet weit mehr, und wer das Zeitalter, Bez\u00fcge zur Mythologie und Spionagegeschichten mag, wird sich mit Salztr\u00e4ume gut unterhalten f\u00fchlen.<br \/>\nDas Ende ist abrupt und zum Gl\u00fcck muss man auf den zweiten, abschlie\u00dfenden Band nicht mehr warten &#8211; er ist im November 2009 erschienen.<\/p>\n<p align=\"center\"><b>~~~<\/b><\/p>\n<p><b><a href=\"http:\/\/www.janetts-meinung.de\/index.php?option=com_content&amp;view=article&amp;id=1511\">Janetts Meinung<\/a><\/b>, Rezensent: Stefan Cernohuby<\/p>\n<p>Einer der Rohstoffe, der in vergangenen Jahrhunderten sehr wichtig war und heute aufgrund seiner Allgegenwart oft vergessen wird, ist Salz. Beeindruckende Stollen durchziehen ganze Berge und stellen heutzutage eher touristische Attraktionen dar. Doch in vergangenen Tagen waren jene Gebiete gleicherma\u00dfen geheimnisvoll wie von Bedeutung, vor allem im \u00f6sterreichischen Salzkammergut. In jener Zeit und Region ist auch der neue Roman von Ju Honisch angesiedelt, der den Titel &#8222;Salztr\u00e4ume&#8220; tr\u00e4gt und in zwei B\u00e4nden erschienen ist.(&#8230;)<br \/>\nBeinahe 600 Seiten ist der erste Band von &#8222;Salztr\u00e4ume&#8220; lang. Bedenkt man jetzt, dass es eigentlich nur darum geht, dass drei Damen zu ihren Herren gelangen wollen und selbige sich einer Gefangenschaft &#8211; egal ob diese von Personen oder von einem Berg selbst ausgeht &#8211; entziehen wollen, ist das eine ganze Menge. Im Normalfall k\u00f6nnte man davon ausgehen, dass das Buch einfach zu \u00fcberladen ist und die Handlung ma\u00dflos in die L\u00e4nge gezogen. Im Normalfall ja, aber nicht bei Ju Honisch. Der Autorin gelingt es durch Schreibstil und Art der Erz\u00e4hlung den Leser derart zu fesseln, dass er gar nicht merkt, wie schnell er mehrere hundert Seiten verschlungen hat. Die Autorin selbst sagt im Interview, dass sie nicht daf\u00fcr bekannt ist, wenige Worte zu verwenden. Dementsprechend hat sich auch &#8222;Salztr\u00e4ume&#8220; entwickelt. Sollte der zweite Band allerdings genauso gehalten sein wie der erste, und davon ist auszugehen, ist dies f\u00fcr den Leser \u00fcberhaupt kein Problem. Auch wenn die technisch-magische Komponenten der gef\u00e4hrlichen Maschine das ganze Buch \u00fcber sehr vage bleiben, ist es auch weniger jene d\u00fcstere Bedrohung, die den Leser fasziniert, sondern eher die Interaktion der einzelnen Charaktere untereinander. Somit besteht absolut kein Grund, den ersten Band von &#8222;Salztr\u00e4ume&#8220; nicht zu empfehlen. Jeder Leser, der Fantasy mag, vielleicht schon den Vorg\u00e4nger &#8222;Das Obsidianherz&#8220; gelesen hat und sich zudem noch f\u00fcr das ausklingende 19. Jahrhundert mit all seinen schillernden Kaisern und K\u00f6nigen interessiert, sollte hier unbedingt zugreifen.<\/p>\n<p>&#8222;Salztr\u00e4ume&#8220;, der neue Roman von Ju Honisch, ist als Zweiteiler erschienen, von dem hier erst einmal der erste Band behandelt wurde. Das Werk, das gewisserma\u00dfen als Nachfolger von &#8222;Das Obsidianherz&#8220; zu betrachten ist, ist zwar lang geraten, jedoch \u00fcberaus kurzweilig und spannend geschrieben. Es ist jedem Liebhaber guter Fantasy nur w\u00e4rmstens ans Herz zu legen. Wer sich zus\u00e4tzlich noch f\u00fcr \u00d6sterreich zu Zeiten von Kaiserin Sisi interessiert und eine romantische Ader hat, wird hier noch mehr Lesevergn\u00fcgen erleben.<\/p>\n<p align=\"center\"><b>~~~<\/b><\/p>\n<p><b><a href=\"http:\/\/www.multimedia.slam-zine.de\/php\/_bookreview_salztraeume_1_feder__schwert,17685,23828.html\">SLAM Multimedia<\/a><\/b>, Rezensentin: Kathrin Schauer<\/p>\n<p>Ein verr\u00fcckter Wissenschaftler droht die Welt in ihren Grundfesten zu ersch\u00fcttern, weder Menschen noch magische Wesen sind sicher. Ein Meisterwerk, das in Ju Honischs eigene Fantasywelt entf\u00fchrt&#8230;<br \/>\n(&#8230;) Der erste Band von &#8222;Salztr\u00e4ume&#8220; verspricht einiges. Nach anf\u00e4nglichen Schwierigkeiten den Lesefluss zu finden, baut sich zunehmend Spannung auf. Die anf\u00e4nglichen Probleme kommen daher, dass die Handlung teilweise schwer \u00fcberschaubar ist, da es sehr viele Figuren gibt. Da erst nacheinander in eigenen Kapiteln die einzelnen handelnden Personen vorgestellt werden, dauert es lange sich wirklich einen \u00dcberblick zu verschaffen. Aber da die Charaktere sehr gut ausgearbeitet sind, wird man rasch von den Geschehnissen mitgerissen. Das Schicksal einer jeden Person ist mit einer anderen verwoben, mit jedem Kapitel und jedem verworrenen Traum kommt man dem n\u00e4her. Einige der handelnden Personen sind bereits aus dem Vorg\u00e4ngerwerk &#8222;Das Obsidianherz&#8220; bekannt und werden hier weiterentwickelt.<br \/>\nJu Honisch erschafft ihre eigene Fantasywelt, in der sie sich keinerlei Klischees bedient. Zwar versammelt die Autorin viele verschiedene &#8222;\u00fcbernat\u00fcrliche Wesen&#8220;, den S\u00ed oder Fey. Doch keines entspricht in seiner Art den g\u00e4ngigen Bildern. Sogar der Vampir Apard hat mit seinen Artgenossen aus diversen anderen Werken kaum etwas gemeinsam. Selbst die Dryaden, Nymphen und anderen Elementargeister schillern in ganz eigenen Facetten.<br \/>\nTrotz leichter Schw\u00e4chen zu Beginn des Romans ist der Auftaktband von &#8222;Salztr\u00e4ume&#8220; durchwegs zu empfehlen: Originelle, gut ausgearbeitete Charaktere und ein \u00fcberraschend au\u00dfergew\u00f6hnlicher Schauplatz: Wer kann sich schon \u00d6sterreich als Handlungsort eines Fantasyromans vorstellen? Das Cliffhanger-Ende macht dann noch richtig Lust auf den zweiten Band.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<hr \/>\n<div><a id=\"salztr\u00e4ume2\" name=\"salztr\u00e4ume2\"><\/a><br \/>\n<img decoding=\"async\" style=\"float: left; margin-top: 2px; margin-right: 5px; margin-bottom: 2px;\" src=\"http:\/\/juhonisch.de\/img\/Salztraeume2Cover_web.jpg\" alt=\"\" width=\"180\" \/><\/div>\n<h3>Salztr\u00e4ume, Band 2<\/h3>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><b><a href=\"http:\/\/www.lies-und-lausch.de\/rezensionen\/9783867620635-Salztraeume-Bd-2-Ju-Honisch\">Lies &amp; Lausch<\/a><\/b>, Rezensentin: Annette Leister<\/p>\n<p>Salztr\u00e4ume 2 schlie\u00dft nahtlos an das Geschehen an, wo wir unsere Helden im ersten Band der Dilogie verlassen mussten. Um schneller ins Geschehen zur\u00fcck zu finden ist der Geschichte eine zweiseitige Zusammenfassung &#8222;Was bisher geschah&#8230;&#8220; vorangestellt. Dies finde ich sehr vorbildlich vom Verlag und w\u00fcrde ich mir generell f\u00fcr Reihen w\u00fcnschen, da man zwischen den einzelnen B\u00e4nden oftmals andere Sachen liest und wichtige Details einer Geschichte daher vergessen sind bis man zur Fortsetzung greifen kann, bedingt durch die langen Zeitspannen zwischen den Erscheinungsterminen.<br \/>\nWiederum begleitet der Leser mehrere parallellaufende Handlungsstr\u00e4nge. Gekonnt spielt die Autorin hier mit dem Schicksal einer oder mehrerer Figuren, die im Toten Gebirge eingeschlossen sind. Einige Male scheint ein Zusammentreffen greifbar nahe, und wird dann doch im letzten Moment vom Schicksal unterbunden. Ich habe mit den guten und den b\u00f6sen Figuren, mit den Menschen und den Fey mitgefiebert.<br \/>\nKaum ein Autor hat mich bisher in Hinsicht auf Charaktertiefe und Figurenvielfalt so begeistert wie Ju Honisch. Wo andere Autoren bereits daran scheitern, zwei oder drei Charakteren die n\u00f6tige Dimension zu verleihen, um den Leser fesseln zu k\u00f6nnen und Identifikationsm\u00f6glichkeiten zu bieten, erschafft Ju Honisch locker mehrere Handlungsf\u00e4den mit zwei Buchseiten voller Charaktere, mit denen man sich allesamt identifizieren kann, und die einem beim Lesen ans Herz wachsen &#8211; sogar die B\u00f6sewichte h\u00e4tte ich in dieser Geschichte nicht missen m\u00f6gen!<br \/>\nEinige handlungstechnische Griffe haben mich dazu verleitet \u00f6fter in der Handlung nach vorne zu bl\u00e4ttern &#8211; nur um meine Nerven zu schonen! Sonst bin ich nicht so neugierig&#8230; Aber die Kniffe und Wendungen, die Ju Honisch in ihre Geschichte hat einflie\u00dfen lassen, haben mich jedes Mal aufs Neue \u00fcberrascht!<br \/>\nZum Gl\u00fcck muss man die lieb gewonnenen Helden und Antihelden nach Abschluss der beiden Salztr\u00e4ume B\u00e4nde nicht g\u00e4nzlich verlassen, das Abenteuer geht in die n\u00e4chste Generation, wenn es im September hei\u00dft &#8222;Jenseits des Karussells&#8220;.(&#8230;)<\/p>\n<p align=\"center\"><b>~~~<\/b><\/p>\n<p><b><a href=\"http:\/\/www.janetts-meinung.de\/index.php?option=com_content&amp;view=article&amp;id=1513\">Janetts Meinung<\/a><\/b>, Rezensent: Stefan Cernohuby<\/p>\n<p>Einige Romane sind einfach zu lang, um zwischen zwei Buchdeckel zu passen. Dazu geh\u00f6ren sehr bekannte Exemplare von Victor Hugo, die klassische Fassung des &#8222;Herrn der Ringe&#8220; und auch das neueste Werk von Ju Honisch. &#8222;Salztr\u00e4ume&#8220;, wie der Titel lautet, hat den Leser bereits im ersten Band in ein vertrautes und doch fremdartiges Salzkammergut entf\u00fchrt. Man darf mit Recht gespannt darauf sein, wie sich die Handlung weiter entwickelt. (&#8230;)<br \/>\n\u00c4hnlich wie im Vorg\u00e4nger ist es die Erz\u00e4hlweise selbst, die den Leser \u00fcber lange Strecken gefesselt h\u00e4lt, denn Ju Honisch f\u00fchrt schreibtechnisch eine sehr feine Klinge. Leider ist es gegen Ende des Bandes doch so, dass sich einige Situationen etwas zu sehr in die L\u00e4nge ziehen und nicht mehr alles durch den Stil wettgemacht werden kann. Nur aus diesem Grund erreicht der zweite Band von &#8222;Salztr\u00e4ume&#8220; nicht die volle Punktewertung. Dennoch ist das Werk als Ganzes definitiv als Pflichtlekt\u00fcre f\u00fcr alle Fantasyliebhaber einzustufen. Denn nur selten ist deutsche Fantasy, auch wenn sie historische Elemente enth\u00e4lt und im \u00d6sterreich des ausklingenden 19. Jahrhunderts spielt, so eindrucksvoll erz\u00e4hlt worden.<\/p>\n<p>Der zweite Band des Werks &#8222;Salztr\u00e4ume&#8220; von Ju Honisch erweist sich ebenfalls als faszinierende und abwechslungsreiche Lekt\u00fcre. Auch wenn der Roman gegen Ende einige etwas lang geratene Passagen enth\u00e4lt, kann man auch dieses Buch nur w\u00e4rmstens empfehlen. Wer sich schon immer vom Fantasy-Einheitsbrei abgesto\u00dfen gef\u00fchlt hat, erh\u00e4lt mit &#8222;Salztr\u00e4ume&#8220; nicht nur eine interessante Alternative mit historischen Elementen. Denn sowohl die Charaktere als auch das Universum bieten M\u00f6glichkeiten f\u00fcr zahlreiche weitere Geschichten.<\/p>\n<p align=\"center\"><b>~~~<\/b><\/p>\n<p><b><a href=\"http:\/\/www.media-mania.de\/index.php?action=rezidruck&amp;id=15162&amp;title=Salztraeume_2\">Media Mania<\/a><\/b>, Rezensentin: Sandra Wiegratz<\/p>\n<p>Nahtlos wird die Handlung aus &#8222;Salztr\u00e4ume 1&#8220; in diesem zweiten und abschlie\u00dfenden Teil der Geschichte fortgesetzt. Wer &#8222;Salztr\u00e4ume 1&#8220; noch nicht gelesen hat, und sich keine \u00dcberraschungen nehmen lassen m\u00f6chte, sollte die folgende Inhaltsangabe \u00fcberspringen. (\u2026)<br \/>\nZwischen dem Ende von &#8222;Salztr\u00e4ume 1&#8220; und dem Beginn dieses Nachfolgebands gibt es keine Verschnaufpause. Die Spannung, die im ersten Buch aufgebaut wurde, wird in &#8222;Salztr\u00e4ume 2&#8220; \u00fcberf\u00fchrt und weiterhin gehalten. Man fragt sich, wie jemand \u00fcber zwei B\u00fccher hinweg \u00fcber eine Wanderung durch einen dunklen Berg schreiben kann, ohne zu langweilen. Ju Honisch ist dies gelungen. Die Zweisamkeit von Charlotte von Sandling und Graf Arpad in der Finsternis des Berges bietet viel mehr als knisternde Erotik, obwohl diese durchaus auch vorhanden ist. Vielleicht macht das weibliche Fingerspitzengef\u00fchl der Autorin bei diesen Szenen viel aus. Zwar handelt der Roman nicht nur von Graf Arpad und Charlotte. Aber diese Szenen faszinieren am meisten, nehmen den Leser gefangen und sind in ihrer Zartheit wie Wildheit sch\u00f6n und authentisch. (\u2026)<br \/>\nWer historische Settings gepaart mit phantastischen Elementen aus der Mythologie mag, wird sich von diesem Steampunk-Roman gut unterhalten f\u00fchlen.<\/p>\n<p align=\"center\"><b>~~~<\/b><\/p>\n<p><b><a href=\"http:\/\/www.multimedia.slam-zine.de\/php\/bookreview_salztraeume_2_feder__schwert,17685,24108.html#\">SLAM Multimedia<\/a><\/b>, Rezensentin: Kathrin Schauer<\/p>\n<p>Das Abenteuer geht weiter. Das Ende der Weltanschauung des ausgehenden 19. Jahrhunderts scheint endg\u00fcltig besiegelt, das der arkanen Energie ebenso. Die Gefahr bricht unausweichlich \u00fcber die einzelnen Figuren herein\u2026 (\u2026)<br \/>\nFortsetzungen haben es oft schwer im Schatten ihres Vorg\u00e4ngers zu bestehen. Der zweite Band von &#8222;Salztr\u00e4ume&#8220; bildet hier \u00fcber weite Strecken eine Ausnahme. Obwohl an manchen Stellen so komplex wie sein Vorg\u00e4nger, verspr\u00fcht er seinen eigenen Charme, der verwirrende Passagen aus dem Auftaktband aufkl\u00e4rt und durch den Balanceakt aus Spannung, Tragik und Komik besticht.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<hr \/>\n<div><a id=\"karussell\" name=\"karussell\"><\/a><br \/>\n<img decoding=\"async\" style=\"float: left; margin-top: 2px; margin-right: 5px; margin-bottom: 2px;\" src=\"http:\/\/juhonisch.de\/img\/karussell_cover.jpg\" alt=\"\" width=\"180\" \/><\/div>\n<h3>Jenseits des Karussells<\/h3>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><b><a href=\"http:\/\/feenfeuer.wordpress.com\/2011\/01\/01\/ju-honisch-jenseits-des-karussells\/\">Feenfeuer Fantasy-Blog<\/a><\/b>, Rezensent: Torsten Hirsch<\/p>\n<p>&#8222;&#8230; Ju Honisch vollf\u00fchrt ihre Geschichte in filigraner Weise und entspinnt ein vielf\u00e4ltiges Netz des Phantastischen, welches nur als h\u00f6chst aussergew\u00f6hnlich beschrieben werden kann. S\u00e4mtliche Figuren in Jenseits des Karussells bestechen durch ein feinf\u00fchlig gestaltetes H\u00f6chstmass an Individualit\u00e4t und Tiefe, die den Leser einladen, das Abenteuer ihrer Lebenswege nachzuvollziehen. Wundervoll geschrieben ist Ju Honischs vierter Roman, eine Geschichte die sich in s\u00e4mtlichen ihrer Facetten an der Perfektion versucht und nicht scheitert. Man mag Jenseits des Karussells als historische Urban Fantasy kategoriseren und wird ihm dadurch doch ungerecht, da dieser Definition h\u00e4ufig nicht die M\u00f6glichkeit zugesprochen wird auch wirklich grosse Literatur zu sein. Allen Skeptikern der phantastischen Literatur, allen Naser\u00fcmpfern, die von ihrem hohen Ross der vermeintlich anspruchsvollen Gegenwartsliteratur auf die Phantastik hinab blicken, sei dieses Werk in die Hand gedr\u00fcckt und ihr Erstaunen d\u00fcrfte Gewissheit sein.<\/p>\n<p>Mit Jenseits des Karussells liegt ein durchgehend spannender, brillant geschrieben und feinf\u00fchlig ausgearbeiteter Fantasy Roman vor, der sowohl Kammerspiel, als auch ein Abenteuer in den Weiten einer bedrohlichen Welt, jenseits der Unseren ist. Mit gekonnt gezeichneter Magie, grossen Gef\u00fchlen und schlichtweg begeisternden Charakteren ist dieser Roman eine der besten phantastischen Ver\u00f6ffentlichungen 2010 und es kann nur mit Unverst\u00e4ndnis auf den Umstand geblickt werden, das Jenseits des Karussells keinen Spitzenplatz in den Bestsellerlisten ergattern konnte.&#8220;<\/p>\n<p align=\"center\"><b>~~~<\/b><\/p>\n<p><b><a href=\"http:\/\/www.media-mania.de\/index.php?action=rezi&amp;id=16812&amp;title=Jenseits_des_Karussells\">Media Mania<\/a><\/b>, Rezensentin: Daniela Hanisch<\/p>\n<p>&#8222;Jenseits des Karussells&#8220; von Ju Honisch f\u00fchrt locker die Personen und deren Erlebnisse aus &#8222;Das Obsidianherz&#8220; und &#8222;Salztr\u00e4ume&#8220; fort. Allerdings haben sich die Charaktere weiterentwickelt und erleben eine komplett neue Geschichte, so dass der Roman sich auch f\u00fcr Neueinsteiger lohnt, die die anderen beiden B\u00fccher noch nicht kennen. Auch wenn die Handlung selbst im aufgekl\u00e4rten M\u00fcnchen angesiedelt ist, steckt sie dennoch voller Magie und Zauber. Es existieren in dieser Realit\u00e4t Feyon, zauberkr\u00e4ftige Wesen, deren Denken sich sehr von dem menschlichen unterscheidet. Sie nutzen die Menschheit entweder als Jagdrevier oder als Spielplatz f\u00fcr ihre grausamen Machtspiele. Und ein eben solches Spiel f\u00fchrt die drei so unterschiedlichen Charakteren zu einem ganz besonderen Abenteuer zusammen.<br \/>\nJu Honisch gelingt es perfekt, die vielen verschiedenen Handlungsstr\u00e4nge und Schaupl\u00e4tze zu einem gro\u00dfen Ganzen zu verweben. (&#8230;)<br \/>\nEs f\u00e4llt schwer, diesen hintergr\u00fcndigen und niveauvollen Roman richtig einzuordnen. Er besitzt die Symbolkraft und Klasse eines Edgar Allen Poes, wenngleich er nicht ganz so viel Grusel entwickelt. Wer neue gute Literatur entdecken will, der macht mit diesem Kauf nichts falsch &#8230;&#8220;<\/p>\n<p align=\"center\"><b>~~~<\/b><\/p>\n<p><b><a href=\"http:\/\/www.amazon.de\/product-reviews\/3867620776\/ref=cm_cr_dp_hist_5?ie=UTF8&amp;showViewpoints=0&amp;filterBy=addFiveStar\">Amazon.de: Kantorka \u2013 buchjunkies.blog.de<\/a><\/b><\/p>\n<p>&#8220; &#8230; Ju Honischs neues Buch ist wieder ein echtes Meisterwerk. Auf \u00fcber 800 Seiten wird eine atemberaubende Geschichte erz\u00e4hlt, deren Puzzelteile erst nach und nach ein Bild ergeben und dann in einem furiosen Finale enden. Dieses ist besonders von schwarzem Humor gepr\u00e4gt. Aber auf diese beiden Attribute spannend und schwarzhumorig legt die Autorin sehr viel Wert und so zieht sich beides wie ein roter Faden durch ihr gesamtes Werk. Da Jenseits des Karussells bei dem relativ kleinen Phantastikverlag Feder und Schwert erschienen ist, ist es f\u00fcr ein Taschenbuch mit 16,95 \u20ac relativ teuer &#8211; diese Ausgabe lohnt sich aber allemal.&#8220;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<hr \/>\n<div><a id=\"schwingen\" name=\"schwingen\"><\/a><br \/>\n<img decoding=\"async\" style=\"float: left; margin-top: 2px; margin-right: 5px; margin-bottom: 2px;\" src=\"http:\/\/juhonisch.de\/img\/schwingen.jpg\" alt=\"\" width=\"180\" \/><\/div>\n<h3>Schwingen aus Stein<\/h3>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<hr \/>\n<div><a id=\"bisse\" name=\"bisse\"><\/a><br \/>\n<img decoding=\"async\" style=\"float: left; margin-top: 2px; margin-right: 5px; margin-bottom: 2px;\" src=\"http:\/\/juhonisch.de\/img\/bisse_ecover.jpg\" alt=\"Titel Bisse\" \/><\/div>\n<h3>BISSE<\/h3>\n<p><b>amazon.de<br \/>\nvon Christine Hintermeyer:<\/b><\/p>\n<p>Eine wunderbare Sammlung kleiner, fieser Kurzgeschichten. Besonders bestechend: die Charaktere, die bis ins Kleinste liebenswerte, nervige oder gemeine Details an den Tag legen und nie nur Typen bedienen. Dabei f\u00fchlt man sich schon gedr\u00e4ngt, das Wort &#8222;humorvoll&#8220; zu benutzen, obwohl es eigentlich viel zu betulich klingt. Der Leser gluckst und &#8222;au!&#8220;tscht also gen\u00fcsslich von Geschichte zu Geschichte und w\u00fcnscht sich, es w\u00e4ren noch ein bisschen mehr. Es bleibt zu hoffen, die bisher unbekannte Autorin legt bald nach!<\/p>\n<p align=\"center\"><b>~~~<\/b><\/p>\n<p><b>SF-Fantasy.de, Kirstin Tanger: <\/b><\/p>\n<p>Bisse ist keine leichte Lekt\u00fcre, die man in einem Rutsch durchliest. Das gelingt vielleicht noch bei den ersten Geschichten. Die erste ist passend zu den anderen Stories ungew\u00f6hnlich, jedoch eher im Science Fiction-Bereich angesiedelt. Und auch &#8218;Der Jogger&#8216; hinterl\u00e4sst zumindest noch ein Gef\u00fchl von &#8218;das geschieht ihnen recht&#8216;. Aber dann werden die Geschichten immer d\u00fcsterer und man braucht hinter fast jeder Story ein kleines Verdauungsp\u00e4uschen. Gekonnt und stilsicher l\u00e4sst Ju Honisch einen mit ihren Geschichten die Haar zu Berge stehen und der eine oder andere Klo\u00df bildet sich beim Lesen im Hals. Man sollte keine all zu depressive Grundstimmung mitbringen, das k\u00f6nnte verheerende Folgen haben&#8230; trotzdem kann man nicht aufh\u00f6ren weiterzulesen. Die gruseligen und teilweise morbiden Geschichten ziehen einen zu sehr in ihren Bann. Die Stimmung der Geschichten erinnert mich teilweise an Stefan Grabinski, einem polnischen Autor des unheimlichen Genres, der um die Jahrhundertwende lebte. Die Autorin selber beschreibt die Geschichten stehen in der klassischen Gruseltradition von Dahl oder SAKI. Was den Kern sicher auch recht gut trifft.Zu erw\u00e4hnen w\u00e4re noch, dass zu einigen der Kurzgeschichten sogar Lieder der Autorin existieren, die soweit ich wei\u00df in n\u00e4chster Zeit auch auf einer zum Buch passenden CD erscheinen werden.So ist dieses Buch f\u00fcr alle Freunde der unheimlichen Literatur w\u00e4rmstens zu empfehlen.<\/p>\n<p align=\"center\"><b>~~~<\/b><\/p>\n<p><b>SF-Fantasy.de, Lisande (Gastrezi):<\/b><\/p>\n<p>Ich habe relativ lange gebraucht, um es zu lesen &#8211; aber das lag nicht etwa daran, dass es mir nicht gefallen h\u00e4tte, ganz im Gegenteil! Es lag eher daran, dass jede einzelne dieser Geschichten ein wenig Zeit wollte, um verdaut zu werden &#8211; sofort die n\u00e4chste hinterher zu lesen w\u00e4re irgendwie falsch gewesen (und au\u00dferdem passte die L\u00e4nge der Geschichten so gut zu 20 Minuten Fahrrad-Ergometer in der Mucki-Bude&#8230;)Meine Meinung kurz zusammengefasst: ich mag dieses Buch. Nein, eigentlich stimmt das nicht &#8211; ich liebe es! Ju hat eine unvergleichliche Art, den Finger auf den dunkelsten Punkt der menschlichen Psyche zu legen, verbunden mit hin und wieder etwas \u00dcbersinnlichkeit oder futuristischer Technik &#8211; eine Kombination, die es einfach nur in sich hat. Dazu kommt eine hervorragende Beobachtungsgabe und die F\u00e4higkeit, &#8222;Typen&#8220; zu beschreiben und zu charakterisieren, so dass man sofort einen entsprechenden &#8222;Typ&#8220; aus der weiteren Bekanntschaft vor Augen hat und sich sagt: &#8222;Ja. Kenne ich. Passt.&#8220;Wirklich beschreiben kann ich es nicht, aber ich kann jedem, der b\u00f6se kleine Geschichten mag, dieses Buch nur w\u00e4rmstens empfehlen! Jetzt habe ich es meinem Gatten auf&#8217;s Auge gedr\u00fcckt und bin sehr gespannt &#8211; eigentlich m\u00fcsste es genau seinen Geschmack treffen&#8230;<\/p>\n<p align=\"center\"><b>~~~<\/b><\/p>\n<p><b>http:\/\/literra.info und www.phantastik-news.de, Christel Scheja:<\/b><\/p>\n<p>Vielleicht ist dem einen oder anderen Leser der Name Ju Honisch ja bereits vertraut. Die geb\u00fcrtige Berlinerin, die in Bayern aufgewachsen ist und nach einem Aufenthalt in Irland mit ihrem Mann in Frankfurt am Main lebt, ist in der Szene als Liedermacherin und S\u00e4ngerin bekannt. In ihren Liedern hat sie zumeist phantastische Themen behandelt, teilweise waren es sogar Songs zu Fantasy-Romanen. Mit &#8222;Bisse&#8220; beweist sie aber auch ihr schriftstellerisches Talent.<\/p>\n<p>Siebzehn Geschichten sind in der Anthologie aus dem Hexentorverlag versammelt, die zumeist der unheimlichen Phantastik zuzurechnen sind. Aber hin und wieder, so wie in der ersten Erz\u00e4hlung, werden auch die F\u00fchler in Richtung der anderen Genres ausgestreckt.<br \/>\nEs ist eigentlich keine &#8222;Ansichtsache&#8220; sondern eine Sache von Erziehung und Anstand, die der j\u00fcngeren Generation v\u00f6llig abgehen, findet eine alte Dame, die sich gegen\u00fcber ihrer Freundin in Briefen \u00fcber die Nachbarn beschwert und schlie\u00dflich einen Gegenstand in ihrem Schrank deponiert, der nur von den Kindern von nebenan stammen kann. Doch das Ding scheint ein Eigenleben zu entwickeln. Sie ahnt ja nicht, was wirklich in ihm steckt. (&#8230; Beschreibung weiterer Geschichten)<\/p>\n<p>Dies sind nur die Highlights der Sammlung, in der die d\u00fcster-makaberen Geschichten dominieren. Gerade durch die Allt\u00e4glichkeit mit der Erz\u00e4hlungen wie &#8222;Sch\u00e4dlinge&#8220; und &#8222;Wassermusik&#8220; beginnen, entsteht ein krasser Gegensatz zu dem Grauen, dass sich gerade zum Ende hin immer mehr in die Geschichte einschleicht.<br \/>\nEtwas weniger ernst und bedrohlich geht es in &#8222;Ansichtssache&#8220; zu, bei der das Schmunzeln immer wieder im Hals stecken bleibt; und sie ist auch nicht die einzige dieser Art.<br \/>\nAuch wenn Ju Honisch sich nicht scheut, ekelhafte Dinge und Abl\u00e4ufe realistisch zu beschreiben, so steht bei ihr doch nicht im Vordergrund, durch plakative Schilderungen und Gewalt Spannung zu erzeugen. Bei ihr haben die Figuren mehr zu sagen, sie beobachtet und entwickelt ihr Verhalten. Hin und wieder l\u00e4sst sie das eine oder andere bewusst auch ungesagt, um das Gruseln noch angenehmer zu gestalten. Insgesamt ist festzustellen, dass ihre Geschichten weitestgehend ruhig sind und sich in erster Linie auf die Menschen konzentrieren. Und das ist genau so spannend und unterhaltsam wie ein mitrei\u00dfender Abenteuerroman und manchmal grusliger als ein Splatter-Film voller Blut und Ged\u00e4rme. Denn sie regt die Phantasie des Lesers an und erstickt sie nicht unter einer Flut von eigenen Beschreibungen.<\/p>\n<p>Das macht &#8222;Bisse&#8220; zu einem Geheimtipp f\u00fcr alle Fans gehobenen Horrors, die sich lieber realistisch und leise Schauer \u00fcber den R\u00fccken jagen lassen und einer Prise bitterb\u00f6sen schwarzen Humors nicht abgeneigt sind.<\/p>\n<p align=\"center\"><b>~~~<\/b><\/p>\n<p><b>Der Phantastische B\u00fccherbrief, Erik Schreiber:<\/b><\/p>\n<p>Bisse: 17 ungew\u00f6hnliche Geschichten Ju Honisch pr\u00e4sentiert siebzehn Kurzgeschichten die sie in dem Band BISSE zusammengefasst hat. Die erste Kurzgeschichte stellte sie bereits auf dem Darmst\u00e4dter Sp\u00e4t Lese Abend vor, als das Buch noch gar nicht erschienen war. Die Kurzgeschichten sind nicht unbedingt einfach. W\u00e4hrend sie auf dem Sp\u00e4t Lese Abend ihre Erz\u00e4hlung sehr schnell vortrug, kann man hier als Leser nach jeder Geschichte eine kleine Pause machen. Ja, man sollte eine Pause machen. Die Autorin, die sich in der Filkszene auch als Musikerin einen Namen machte, versteht es zu schreiben. Wenn man nicht gerade mordl\u00fcsternd ist, k\u00f6nnte man es bei manch einer Erz\u00e4hlung werden. Mein Vorschlag, am 7ten Dezember mit lesen beginnen. Am 24tsen hat man dann \u00fcberhaupt keine Lust mehr auf das christliche Freudenfest.<\/p>\n<p>(&#8230;\u00dcberblick \u00fcber alle Geschichten einzeln)<\/p>\n<p>Siebzehn Kurzgeschichten die man gelesen haben sollte. \u00dcberraschend, wirkungsvoll, gruselig, was will man mehr? Ich bin sehr zufrieden mit den Erz\u00e4hlungen. Es hat Spass gemacht sie zu lesen, in die verschiedenen Gedanken der Handlungstr\u00e4ger hinein zu sehen und sich zu fragen, sind diese morbiden Gedanken nur Ausdruck einer \u00fcberbordenden Phantasie oder hat Ju eine dunkle Seele?<\/p>\n<p align=\"center\"><b>~~~<\/b><\/p>\n<p><b><a href=\"http:\/\/www.nexozine.de\/index.php?id=1204669998&amp;PHPSESSID=t0b6f3o654ur0rp8eh0gnmrpc7\">Nexozine &#8211; Tanelorn<\/a><\/b><br \/>\nAntje Konopka, 04.03.2008<\/p>\n<p>Eines sch\u00f6nen Tages landet ein ungew\u00f6hnliches Objekt auf dem Balkon einer \u00e4lteren Dame. Die h\u00e4lt es zun\u00e4chst f\u00fcr ein Spielzeug der nervigen Nachbarkinder und beschlie\u00dft kurzerhand, es zu behalten. Was sich sp\u00e4ter als Fehler herausstellt. (.) &#8222;Ansichtssache&#8220; ist der Titel der Geschichte, die f\u00fcr den Leser noch die ein oder andere \u00fcberraschende Wende enth\u00e4lt. Doch mit Ende der ersten Episode ist das Lesevergn\u00fcgen noch nicht vorbei. Es folgen noch weitere 17 ungew\u00f6hnliche Kurzgeschichten der Autorin Ju Honisch, die unter dem Titel &#8222;Bisse&#8220; zusammengefasst sind.<\/p>\n<p>Der Biss einer Schlange ist es, was Claire in &#8222;Apsis&#8220; am Leben erh\u00e4lt. Eine sehr lange w\u00e4hrende Verbindung und ein Versprechen von ewiger Jugend zwingen sie dazu, regelm\u00e4\u00dfig ein neues Opfer f\u00fcr ihre gef\u00e4hrliche Mitbewohnerin mit nach Hause zu nehmen. Schnell hat sie einen neuen Mann f\u00fcr ihr t\u00f6dliches Spiel auserkoren, doch diesmal l\u00e4uft es anders.<\/p>\n<p>Die weiteren Kurzgeschichten handeln von \u00e4hnlichen Themen wie Liebe, Schmerz und Tod, sind aber doch so verschieden, mal mysteri\u00f6s, mal traurig, aber immer spannend. Der Autorin gelingt es dabei immer wieder neue verbl\u00fcffende Themen und Ideen zu entwickeln, neue Handlungsstr\u00e4nge und Schaupl\u00e4tze zu erfinden, au\u00dfergew\u00f6hnliche Ideen zu verarbeiten und den Leser zu \u00fcberraschen. Stets werden die Geschichten mit einem offenen Ende versehen, was den Leser dazu anregt, sich selbst \u00fcber den Ausgang der Geschichte Gedanken zu machen. Dass es einem bei jeder Episode leicht f\u00e4llt, sich in die nur \u00fcber wenige Seiten laufenden Situationen hineinzuversetzen, ist auch dem bildhaften Schreibstil der Autorin zu verdanken.<\/p>\n<p>Einziger Wermutstropfen ist dabei nur das eher lieblos gestaltete Cover, welches dem Inhalt des Buches leider kaum gerecht wird. Ist diese kleine Hindernis \u00fcberwunden, wird man aber mit einem ansonsten einwandfreien Kurzgeschichtenband belohnt.<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Rezensionen sind zum Teil gek\u00fcrzt. Die Quellen der Malicorn Rezension von Stefan Holzhauer \/ PhantaNews &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; Das Obsidianherz http:\/\/buecherwurm.info, 23.03.2009 &#8230;Was Ju Honisch mit &#8222;Das Obsidianherz&#8220; abgeliefert hat, ist vor allem ein historisch angehauchter Spannungsroman voller Witz und Fantasie. &#8230; Dabei versteht Ju Honisch es auf wunderbare Art, die Steifheit der Zeit und die \u00dcberbetonung der Etikette mit einem h\u00f6chst unterhaltsamen, ironischen Unterton zu verzieren. So hat der Leser viel zu schmunzeln, und das vor allem dann, wenn Ju Honisch ihn an den Gedanken der Figuren teilhaben l\u00e4sst und die gleiche Szene aus unterschiedlichen Blickwinkel abspult. So entwickelt der Roman eine herrlich lockere und unterhaltsame Art, bei der die Autorin mit so mancher verschmitzten Formulierung immer wieder den Nagel auf den Kopf trifft. &#8222;Das Obsidianherz&#8220; ist in dieser Hinsicht eben weit weniger historischer Liebesroman als vielmehr ein phantastikdurchtr\u00e4nkter historischer Unterhaltungsroman. &#8230; Dass dabei dennoch nicht die Spannung zu kurz kommt, ist dem Geschick zu verdanken, mit dem die Autorin Phantastik, Spannungs- und Unterhaltungsroman miteinander verkn\u00fcpft &#8211; und dabei kommt dann auch die Liebe nicht zu kurz. Ju Honisch vermischt all diese Zutaten zu einem stimmigen Ganzen, das sich trotz seiner 800 Seiten Umfang flott und locker runterliest &#8211; nicht zuletzt auch wegen des kontinuierlich aufw\u00e4rts strebenden Spannungsbogens. Alles in allem ist &#8222;Das Obsidianherz&#8220; ein Roman, der sich als h\u00f6chst angenehme Lekt\u00fcre entpuppt. Ein unterhaltsamer Lesespa\u00df, der nicht mit Spannung geizt und dessen fantastische Komponente \u00fcberzeugend in den Plot eingewoben ist. Ju Honisch hat einen h\u00f6chst lesenswerten Genremix abgeliefert, der von vorne bis hinten Lob verdient. Freunden fantastisch angehauchter Romane sei &#8222;Das Obsidianherz&#8220; w\u00e4rmstens empfohlen. von Meike Schulte-Meyer ~~~ Bibliotheka Phantastika, Molosovsky (Alex M\u00fcller) mit Genehmigung des Rezensoren gek\u00fcrzt: &#8230;Ju Honisch. Ju ist einigen vielleicht bereits als umtriebige Filkerin bekannt &#8230;Zudem ist sie seit einigen Jahren eine (deutsch-englische) Blog-Pionierin und hat letztes Jahr ihr erstes Buch, die Antholgie \u00bbBisse\u00ab beim Hexentorverlag ver\u00f6ffentlicht. (&#8230;) 2006 hat sie bereits aus \u00bbBisse\u00ab auf dem Buchmessen-Con in Dreieich\/Frankfurt gelesen und wurde wohlwollend aufgenommen. Demn\u00e4chst erscheint ihr erster (dicker) Roman bei Feder &amp; Schwert (in der Belletristik-Reihe \u00bbOrigin\u00ab): \u00bbDas Obsidianherz\u00ab. Ich kenne den Stoff und trau mich sagen: da betritt eine wirklich dolle Erz\u00e4hlerin die B\u00fchne, und Freunden historischer Alternativwelt-Fantasy empfehle ich mal anzukosten. &#8230; Ich bin schlicht enz\u00fcckt, wie gut die Ausgabe geraten ist mit den Kapitel-Vignetten, dem sch\u00f6nen Typo-Satz und eben der wunderbaren Fabuliererei von Ju. Auch das Cover find ich topp (sogar mit der historisch korrekten Uniform!) &#8230; \u00bbDas Obsidianherz\u00ab ist der erste Roman einer bisher 3. Romane fassenden Reihe, deren Teile je f\u00fcr sich allein stehen. Los geht&#8217;s in M\u00fcnchen, 1865, wo sich im Hotel Nymphenburger Hof die Wege mehrerer Parteien kreuzen. Da geht es um ein Zaubermanuskript, mit dessen Hilfe einige Finsterlinge die Welt nach ihren Vorstellungen zurechtbiegen wollen. &#8230; Mich hat (als Probeleser) der Roman absolut \u00fcberzeugt, vor allem, wie Ju es schafft die Eigenarten von schwungvoller Alternativwelt-Romanze mit Magie\u00e4ktschn zu mischen. ~~~ Amazon Bewertung: 5.0 von 5 Sternen Akte X zu Sissis Zeiten, 11. M\u00e4rz 2008 Dieses Buch ist wirklich gelungen. Vor dem Hintergrund M\u00fcnchens zu Zeiten von Ludwig II. und Sissi entspinnt sich eine Geschichte, die Krimifans, Fantasy- und Mystery-Freunde und Romantiker gleicherma\u00dfen einf\u00e4ngt. Dabei spielt sich fast die gesamte Handlung \u00e4hnlich einem Kammerspiel in ein und dem selben gehobenen Hotel ab, was die Spannung jedoch eher noch erh\u00f6ht. Dabei sind die Charaktere so realistisch und sympathisch mit all ihren kleinen Fehlern und Gewohnheiten, da\u00df man sich unwillk\u00fcrlich in die Geschichte hineingezogen f\u00fchlt. Magie, Feenwesen und d\u00fcster wirkende Kreaturen, bei denen man nicht sicher ist, ob Freund oder Feind &#8211; und das alles vor historischem Hintergrund! Einfach verzaubernd! Ich jedenfalls konnte das Buch kaum aus der Hand legen, so hat es mich gefesselt. Ich freue mich schon auf weitere B\u00e4nde. von D. Jarosch ~~~ Tanya Huff, Erfolgsschriftstellerin aus Kanada meint: &#8222;Das Obsidianherz&#8220; verbindet die besten Elemente historischer Liebesromane und zeitgen\u00f6ssischer Phantastik, wobei &#8222;zeitgen\u00f6ssisch&#8220; in diesem Falle f\u00fcr eine feste Verankerung in einer spezifischen \u00c4ra und an einem spezifischen Ort steht. Faszinierende Charaktere und eine Geschichte, die sich zu einem extrem spannenden H\u00f6hepunkt steigert, lassen den Leser mitfiebern und auf mehr hoffen. ~~~ Amazon Bewertung: 5.0 von 5 Sternen Wohltuend anders, 18. M\u00e4rz 2008 Klasse! Dieses Buch verl\u00e4sst die eingetretenen Pfade des Genres und zeigt sehr eindringlich, wie wenig es doch manchmal bedarf, um vom allt\u00e4glichen ins Fantastische zu geraten. Die gelungene Kombination aus Fantasy, Abenteuer und historischem Roman zieht den Leser in seinen Bann. Die Autorin versteht es die Charaktere und deren Entwicklung innerhalb der Geschichte sehr geschickt herauszuarbeiten und dem Leser vertraut zu machen. Mitfiebern ist also angesagt. Stereotypen sucht man dabei vergebens, da sich auch bekannt geglaubte fantastisch-magische Gesch\u00f6pfe wohltuend von den Abziehbildern des Mainstream unterscheiden. Fesselnde Spannungsb\u00f6gen und unerwartete Wendungen halten den Leser bis zum Ende der Geschichte in Atem. &#8211; Bitte mehr davon! von Franklin ~~~ Testbericht SpielXpress, M\u00e4rz 2008 Diese gekonnte Mischung aus Romanze, Kriminalfall und Mystery-Fantasy muss einfach gefallen. Liebenswerte und komplexe Charaktere, eine gut durchdachte Geschichte und genau so viele historische Fakten, um realistisch zu wirken. Des Weiteren besticht der Roman durch die Tatsache, dass er sich &#8211; fast wie ein Theaterst\u00fcck &#8211; praktisch in eine und demselben Hotel abspielt, was ihn von anderen Werken dieser Art hervorhebt und definitiv zum Lesevergn\u00fcgen beitr\u00e4gt. ~~~ Amazon Bewertung: 5.0 von 5 Sternen wow einfach nur&#8230;.WOW!!!, April 21, 2008 Lange nicht mehr ein so gutes buch gelesen. Da war ja einfach alles drin. Liebe, jede menge verwicklungen und vor allem action! Manchmal hab ich es vor spannung kaum ausgehalten, es gibt einfach keine pause, es passiert immer etwas und kaum glaubt man ein wenig durchgeblickt zu haben, da kommt schon das n\u00e4chste problem um die ecke. Alle m\u00f6glichen und unm\u00f6glichen menschen sitzen zusammen in einem hotel und versuchen, sich gegenseitig das manuskript abzujagen. Vampire, zauberer, durchgeknallte m\u00f6nche, meerjungfrauen&#8230;die liste lie\u00df sich noch l\u00e4nger fortsetzen. Wirklich ein tolles Buch UNBEDINGT lesen! von Anell &#8222;nell&#8220; (kaiserslautern) ~~~ www.fantasyguide.de Nach der Geschichtensammlung &#8222;Bisse&#8220; beweist Ju Honisch ihr schriftstellerisches Talent erneut in dem Roman &#8222;Das Obsidianherz&#8220;. (. Zusammenfassung der Handlung) &#8222;Das Obsidianherz&#8220; spielt in einer parallelen Welt, die der unseren zwar \u00e4hnlich ist, aber doch markante Unterschiede besitzt: So existieren dort magische Wesen, wie Nixen, Vampire oder Feen, die sich unter die Menschen mischen und manchmal auch mit diesen Nachkommen produzieren. Magie existiert in schwacher Form wirklich und hat Wirkung auf die, die sie ber\u00fchrt. Und manche kann auch gro\u00dfen Schaden anrichten. Interessant ist, das die eigentliche Suche nach dem Manuskript zugunsten eines Gesellschaftsromans vor der Kulisse des 19. Jahrhunderts weitestgehend in den Hintergrund tritt. Die Autorin konzentriert sich vor allem auf die Ausarbeitung der Figuren und das Beziehungsgeflecht untereinander. Intrigen werden gesponnen und ziehen bisher unbeteiligte mit hinein, Gef\u00fchle entwickeln sich, die so eigentlich nicht geplant waren. Nach und nach spielen zwar auch immer wieder die phantastischen Elemente mit hinein &#8211; \u00fcber weite Strecken des Buches hat man aber eher das Gef\u00fchl, es mit einer Mischung aus Mystery- und Liebesroman zu tun zu haben. Das ist nicht schlecht geschrieben &#8211; Ju Honisch gelingt es durch eine relativ ausgewogene Handlung L\u00e4ngen zu vermeiden und den Leser bei der Stange zu halten, dennoch sollte man nicht all zu viel Action erwarten. Sie setzt bei der Dramatik auf ganz andere Stilmittel, die in der Phantastik sonst nicht so verwendet werden. Dabei verf\u00e4llt sie zwar nicht in kitschige Romantik, ein wenig offen f\u00fcr zarte Liebesgeschichten sollte man aber doch sein. Fazit: Das macht &#8222;Das Obsidianherz&#8220; zwar zu einem sehr interessanten Buch, das die phantastischen Geschehnisse aus einer ganz anderen Sichtweise angeht als \u00fcblich, aber auch das Interesse an historischen Romanen voraussetzt, in der die romantische Komponente etwas mehr Raum einnimmt als \u00fcblich. Christel Scheja ~~~ D and D Gate, 05.05.2008 \u00dcber das Buch (Keine Spoiler!) Wenn man sich den Anspruch von Feder und Schwert betrachtet, mit der Reihe &#8222;Origin&#8220; phantastische Romane zu ver\u00f6ffentlichen, die neuen und originellen, vor allem aber deutschen Erstver\u00f6ffentlichungen aus dem Bereich der Phantastik eine Plattform bieten m\u00f6chte, kann ich dies mit dem vorliegenden zweiten Band dieser Reihe nur best\u00e4tigen. Mit dem Roman &#8222;Das Obsidianherz&#8220; bietet der Verlag nunmehr der Autorin Ju Honisch die M\u00f6glichkeit, ihr kreatives Talent auf rund 810 Seiten auszuleben. Seit dem gro\u00dfen Erfolg von Umberto Ecos Roman &#8222;Der Name der Rose&#8220;, haben sich historische Romane wieder fest auf dem deutschen B\u00fcchermarkt etabliert, da nicht zuletzt immer mehr Leser das Interesse an Geschichten aus vergangenen Zeiten entdeckt haben. (.) Der Roman &#8222;Das Obsidianherz&#8220; ist in dieser Hinsicht zwar ein historischer Roman, da der geschichtliche Hintergrund stimmt und einige der erw\u00e4hnten Personen tats\u00e4chlich zu dieser Zeit dort lebten, allerdings ist das Szenario des Romans das einer klassischen Alternativwelt-Utopie. In einer schnellen Abfolge von kurzen Kapiteln, die zum Teil immer nur wenige Seiten umfassen, entfaltet sich ein Reigen von Figuren und Hintergr\u00fcnden, die diesem Roman seinen eigentlichen Reiz verleihen. Kapitel f\u00fcr Kapitel taucht man in die Geschichte der einzelnen Akteure ein und erf\u00e4hrt langsam mehr \u00fcber deren Vergangenheit und die Beweggr\u00fcnde ihres Handelns. Kaum konnte man etwas Neues aufschnappen, taucht man auch schon wieder in die Welt eines anderen Akteurs ein. Auch wenn sich das Geschehen dieses Romans fast ausschlie\u00dflich in den R\u00e4umen und G\u00e4ngen eines imagin\u00e4ren M\u00fcnchner Hotels abspielt, so verliert dieser Roman doch nie an Tempo und schafft es immer wieder mit neuen unerwarteten Geschehnissen und Wendungen, bis hin zum fulminanten H\u00f6hepunkt, den Leser in seinen Bann zu ziehen. (&#8230;) Fazit: Nach dem (.) Start der Reihe &#8222;Origin&#8220; mit dem Roman &#8222;Fairwater oder Die Spiegel des Herrn Bartholomew&#8220; von Oliver Plaschka, legt Feder und Schwert nunmehr wirklich ein au\u00dferordentliches Buch vor, angef\u00fcllt mit Figuren, denen man mit Vergn\u00fcgen begegnet, sowie einen Schauplatz und Ereignisse, welche man nicht vergisst. F\u00fcr mich war es von Anfang bis Ende ein gro\u00dfes Lesevergn\u00fcgen, nicht zuletzt weil Ju Honisch es schafft, einen literarisch bislang recht ungewohnten neuen Blick auf magische Elemente zu etablieren. Nach eigener Aussage wird man in den Ver\u00f6ffentlichungen von Ju Honisch niedliche Feen und romantische Elfen vergeblich suchen und sie best\u00e4tigt dies vollends mit den Charakteren der Fey in &#8222;Das Obsidianherz&#8220;. Der unb\u00e4ndige Spa\u00df der Autorin, diese Mischung aus Gesellschaftskom\u00f6die voller wundersamer Ereignisse, faszinierender Charaktere und m\u00f6rderischen Intrigen auf rund 810 Seiten zu entwickeln und dabei eine Geschichte zu entwickeln, die sich in einem wunderbaren Tempo zu einem spannenden H\u00f6hepunkt steigert, hat mich beim Lesen angesteckt. Sicherlich gibt es auch hier und da auf den insgesamt rund 810 Seiten einige Schw\u00e4chen, aber der Gesamteindruck nach der Lekt\u00fcre bleibt doch eine Wohltat, die ich dem Leser an dieser Stelle nur inbr\u00fcnstig ans Herz legen kann. (.) Ich zumindest freue mich schon auf die &#8222;Fortsetzungen&#8220;, die nach Aussage der Autorin bereits fertig geschrieben sind und nur noch auf ihre Ver\u00f6ffentlichung warten. von J\u00f6rg Deutesfeld ~~~ Tintenzirkel &#8211; der Fantasyautorenkreis, 14.5.2008 &#8222;Das Obsidianherz&#8220; von Ju Honisch ist ein phantastischer Roman, der in einem fiktiven M\u00fcnchen im 19. Jahrhundert spielt. Es existiert Magie, es existieren &#8222;die anderen&#8220; &#8211; die Sidhe, das Fey-Volk, gehasst und mystifiziert, gejagt von einem fanatischen christlichen Orden. (&#8230;) In diesem Buch ist keiner das, was er zu sein vorgibt. Eine \u00fcberraschende Wendung jagt die andere, die Geschichte ist mit Schwung und Witz spannend erz\u00e4hlt. Ich habe mit den Charakteren geweint und gelacht und es hat mich lange kein &#8222;neues&#8220; Fantasybuch so mitgerissen. &#8222;Das Obsidianherz&#8220; ist der Auftakt zu einer phantastischen Trilogie, soweit ich infomriert bin, sind die kommenden B\u00e4nde bereits geschrieben bzw. in Arbeit. Die Autorin Juliane &#8222;Ju&#8220; Honisch ist vielleicht einigen aus dem Filk-Fandom oder ihrer Anthologie &#8222;Bisse&#8220; her bekannt. &#8222;Das Obsidianherz&#8220; ist auf jeden Fall ein empfehlenswertes Buch f\u00fcr alle, die Phantastik m\u00f6gen und sich durchaus vorstellen k\u00f6nnen, dass es Magie und Sidhe nicht nur in Irland, sondern auch in M\u00fcnchen gibt. *zwinker* von Aryana ~~~ In Livejournal.com, 27.5.2008 (&#8230;) Das Buch ist ein insgesamt sehr gelungenes Werk, dass sowohl durch den Plot als auch durch den Stil \u00fcberzeugt. Jus trockener Humor kommt wunderbar zur Geltung, und sie schafft es hervorragend, die Beweggr\u00fcnde der Charaktere herauszuarbeiten und auch deren Hintergr\u00fcnde dem Leser nahezubringen, ohne dass die Information&#8230;<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"parent":43,"menu_order":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":{"sfsi_plus_gutenberg_text_before_share":"","sfsi_plus_gutenberg_show_text_before_share":"","sfsi_plus_gutenberg_icon_type":"","sfsi_plus_gutenberg_icon_alignemt":"","sfsi_plus_gutenburg_max_per_row":"","footnotes":""},"class_list":["post-277","page","type-page","status-publish","hentry"],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.juhonisch.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/277","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.juhonisch.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.juhonisch.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.juhonisch.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.juhonisch.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=277"}],"version-history":[{"count":11,"href":"https:\/\/www.juhonisch.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/277\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":300,"href":"https:\/\/www.juhonisch.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/277\/revisions\/300"}],"up":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.juhonisch.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/43"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.juhonisch.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=277"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}