Die Autorin
Aufgewachsen bin ich in Bayern, wo ich zur Schule ging und an der Ludwig-Maximilians-Universität studierte (Anglistik und Geschichte). Meinen allerersten Roman habe ich schon
unter der Schulbank im zarten Alter von dreizehn geschrieben, unveröffentlicht natürlich (und für immer unter Verschluss). Über einen Magister und zwei Staatsexamina brachte mich mein Weg dann ins Verlagsgeschäft und von dort zum professionellen Schreiben: Kurzgeschichten, Romane, Gedichte und Lieder.
Inzwischen wohne ich in Hessen, wohin mich die Liebe verschlagen hat.
Vieles was ich schreibe, gehört in den Bereich der Phantastik oder ist nicht weit entfernt davon angesiedelt. Niedliche Feen und romantische Elflein wird man allerdings umsonst in meinen Büchern suchen. Ich mag es spannend. Ich mag es schwarzhumorig. Ich mag es handfest. And what I like is what you get.
Erfreulicherweise mögen auch meine Leser es gerne spannend, schwarzhumorig und handfest, denn Sie haben mich und mein Buch "Das Obsidianherz" 2009 mit dem Deutschen Phantastik Preis (in der Kategorie bestes Romandebüt) ausgezeichnet, worüber ich mich sehr gefreut habe. Liebe Leser, ich danke Euch und verspreche, es bleibt spannend!

Warum Phantastik?
Schon während des Studiums habe ich mich schon gerne mit Randthemen, der vernachlässigten Genreliteratur und fächerübergreifenden "Fringe-Topics" beschäftigt. Ich fand das Herumwühlen in den bereits allzu fein bereisten klassischen Themen wenngleich auch nicht nutzlos, dann doch nicht besonders prickelnd. Die dreiundzwangzigtausendeinhundertsiebenundvierzigste Arbeit über das immer gleiche Thema ist bestenfalls eine Fleißarbeit und schlimmstenfalls ein Nachplappern tradierter Meinungsbilder.
Ich war nie der Auffassung, dass eine Genrezuordnung mehr ist als ein Label, um ein Buch in der Stadtbücherei in ein bestimmtes Regal zu stellen. Wer sie braucht, um ein Werk zu bewerten, dem fehlt ein eigenes Bewertungskriterium von Literatur. Denn der Regalplatz entscheidet nicht darüber, ob ein Buch gut ist oder schlecht, spannend oder langweilig, phantasievoll oder einfach nur öde.
Ich mag Phantastik, und ich stehe dazu. Nicht alles, was in diesem Genre zu finden ist, ist gleich gut. Doch das gilt ganz genauso für Krimis, für anspruchsvolle Romane, für Liebesgeschichten, für Sach- und Kochbücher und ganz gewiss ebenfalls für jene hochgejubelten Kritiker-Erfolge des Mainstream, mit denen man sich als imagebewusster Bildungsbürger gern die Bücherschränke schmückt.
Wir alle brauchen Phantasie. Es schadet nicht, sie ein wenig über die Alltagsgrenzen hinaus von der Kette zu lassen. Und man bekommt auch nicht das Abitur aberkannt, wenn man es tut.
Die Welt ist bunt. Sie darf das sein.
Die Bücher
Die Welt ist bunt. Sie darf das sein.






